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So schützen Sie sich und Ihre Daten im Internet

Das Internet ist unter Umständen ein gefährlicher Ort. Immer mehr Kriminelle trachten nach Ihren persönlichen Daten, entweder um Sie direkt anzugreifen oder um diese Informationen weiterzuverkaufen. Zeit also, dass Sie sich schützen.

Noch vor einigen Jahren kamen die Internetbedrohungen in erster Linie von Leuten, die etwas beweisen wollten. Große Virenausbrüche, wie etwa ILoveYou sollten Aufmerksamkeit erregen und den Ruf der Autoren vergrößern. Diese Zeiten sind längst vorbei, Malware wandelt sich vom Zeitvertreib Einzelner hin zu einem einträglichen Geschäftszweig. Die Kriminellen wollen infizierte Rechner nicht mehr zerstören, sondern möglichst unauffällig für ihre Zwecke einspannen. Dazu verwandeln sie PCs und Macs in so genannte Zombies, die zu größeren Botnets zusammengeschlossen werden. Diese Botnets stehen komplett unter der Kontrolle der Banden und lassen sich für verschiedene Aufgaben nutzen - seien es Denial-of-Service-Angriffe oder der Versand von Spam.

Die Malware hat es aber nicht nur die Ressourcen Ihres PCs abgesehen, sondern sammelt zusätzlich sämtliche private Daten, die sie finden kann. Das beginnt bei Zugangs-Daten fürs Online-Banking, geht über Nutzernamen und Passwörter für Online-Dienste wie Facebook oder Twitter bis hin zu Kontaktdaten in Ihrem E-Mail-Programm oder Smartphone.

Um immer neue Rechner zu infizieren, bedienen sich die Kriminellen oft aktuellen Trends. Derzeit besonders populär sind verkürzte Links, wie sie beispielsweise bei Twitter oft zu sehen sind. Wie erfolgreich die Kriminellen diesen Dienst infiltriert haben, zeigt eine Auswertung des Kaspersky-Tools Krab Krawler. Dieses untersucht automatisiert alle Links, die in Twitter gepostet werden. Das sind täglich immerhin bis zu 500.000 verkürzte Links. Rund 26 Prozent dieser Verknüpfungen führen direkt auf Webseiten, die eine Infektion des Nutzers versuchen.

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