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Online sicher einkaufen

Wer im Internet einkauft, gerät leicht in die Fänge von Kriminellen, die einen schwunghaften Handel mit Ihren Daten betreiben. Doch mit unseren einfachen Tipps können Sie Ihre Online-Einkaufstour absichern.

Online-Shopping liegt im Trend. Die Bitkom hat ermittelt, dass bereits 2008 rund 42 Prozent der Deutschen Waren im Internet gekauft haben, für 2009 wird nicht mit einem Rückgang gerechnet. Doch im Web sind nicht nur Großeinkäufer und Schnäppchenjäger unterwegs, auch Kriminelle decken sich dort mit Kreditkarteninformationen, ja ganzen Identitäten ein. Hier finden Sie praktische Tipps, mit denen Sie verhindern, dass Sie in den Online-Börsen der Cybergangster landen.

Geblockt: Der Kaspersky Web Anti-Virus verhindert, dass Sie auf bekannten Websites mit Malware oder Phishing-Angriffen landen.
Vergrößern Geblockt: Der Kaspersky Web Anti-Virus verhindert, dass Sie auf bekannten Websites mit Malware oder Phishing-Angriffen landen.
© 2014

Ein praktischer Helfer, der Ihre Daten selbst bei der Infektion mit einem Keylogger schützen kann, ist die virtuelle Tastatur. Eingaben, die Sie darüber machen, laufen weder über den Tastatur-Port noch über den eigentlichen Tastatur-Treiber und sind für etwaige Malware praktisch unsichtbar. Einige Banken bietet diese Eingabemethode bereits an, wer allerdings beispielsweise auch seinen Zugang zu Facebook und Co. absichern will, sollte auf eine lokale Software zurückgreifen, wie sie etwa in der Kaspersky Internet Suite 2010 im Lieferumfang enthalten ist. Das virtuelle Windows-Keyboard genügt für diese Dienste übrigens nicht, denn auch hier laufen die Eingaben über den normalen Tastatur-Treiber und lassen sich so auslesen.

Mit diesem Tipp sichern Sie nicht nur Eingaben ab, er lässt sich auch ohne weiteres zum Online-Banking verwenden. Denn auch wenn der große Hype um Phishing scheinbar vorbei ist, gibt es immer noch genügend Attacken, die direkt auf das Bankkonto zielen. Dabei gibt es Methoden, die deutlich mehr Schutz bieten als das derzeit verbreitete iTAN-Verfahren. Dazu gehört beispielsweise die Bezahlung per HBCI, die allerdings einen Chipkartenleser samt Software voraussetzt. Eine clevere Methode ist dagegen mTAN. Dabei wird die notwendige TAN per SMS auf das Handy des Nutzers geschickt, samt einer Zusammenfassung der Überweisung. Letzeres verhindert zusätzlich, dass eine Malware auf dem Computer des Nutzers die Zahlungsanweisung in letzter Minute ändert und umleitet.

Schnäpchenjäger unter den Online-Shoppern sollten in jedem Fall eine Security-Suite installieren, die Sie vor gefährlichen Links warnt. Denn wer günstige Angebote beispielsweise über Google sucht, gerät leicht auf manipulierte Webseiten. Diese werben zwar mit billigen Produkten, haben aber in Wahrheit nur die Infektion Ihres PCs im Auge. Die Kaspersky Internet Security 2010 bietet eine solche Prüfung für Links. Die Software installiert dazu im Internet Explorer und in Firefox ein entsprechendes Plugin. Anschließend kann die Software nicht nur vor gefährlichen Links warnen, sondern blockiert auch den Zugriff auf Webseiten, über die Kriminelle Malware verbreiten oder für Phishing-Angriffe nutzen.

Die zuverlässige Möglichkeit, um Ihre Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen, sind Bezahldienste wie etwa PayPal. Bei diesen Diensten können Sie entweder ein Guthaben erwerben oder Sie hinterlegen Konto- und Kreditkartendaten. Webshops, die diese Dienste unterstützten, verlangen bei einem Einkauf nicht mehr die Eingabe der Daten, sondern leiten Sie auf das Portal Ihres Anbieters weiter. Hier melden Sie sich an und bestätigen die Transaktion. So können Sie im Web sicher einkaufen, ohne dass Keylogger oder andere Malware Ihre Daten abgreifen kann.

Tipp: Im Rahmen unseres KAspersky-Specials bieten wir Ihnen Kaspersky Internet Security kostenlos zum Test an.

Zum Download von Kaspersky Internet Security 2010

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