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Antivir: 500.000 Virensignaturen

12.09.2006 | 08:31 Uhr |

Der Antivirus-Hersteller Avira aus Tettnang am Bodensee (vormals H+BEDV), Hersteller von Antivir, meldet die Erkennung von 500.000 Malware-Varianten. Eine halbe Million Erkennungsmuster sorgen jedoch allenfalls für gedämpfte Feierstimmung, zeigt sich doch daran eine eher bedrückende Entwicklung.

Auch wenn die Zählweise von Antivirus-Herstellern sehr unterschiedlich ist (McAfee meldete Anfang Juli 200.000 Signaturen ), hat die Zahl neu entdeckter Malware in den letzten Jahren kontinuierlich stark zugenommen. Im Juni 2004 wurden rund 1500 neue Schädlinge entdeckt, ein Jahr später bereits das Fünffache, im Juni 2006 sogar das Vierzehnfache dieser Zahl.

Gab es in den 1980er Jahren fast ausschließlich klassische Dateiviren, folgten bald Trojanische Pferde, die Hintertüren öffneten und Passwörter ausspionierten. Ende der 1990er Jahre begann eine Periode, die von Mail- und Netzwerkwürmern bestimmt wurde. Heute sind es überwiegend Schädlinge, deren Programmierer und Verbreiter im Gegensatz zu früher auf Profit ausgerichtet sind.

Bei täglich mehr als hundert neu entdeckten Schädlingen ist es heute um so wichtiger, dass Internet-Nutzer ihre Windows-Computer unter anderem mit stets aktuell gehaltener Antivirus-Software schützen. Auch ein sehr schmaler Geldbeutel ist da kein Gegenargument, da Antivir in der Personal Edition Classic für Privatanwender inklusive täglicher Aktualisierungen kostenlos erhältlich ist.

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