107048

Antitrust-Streit: Microsoft einigt sich mit weiteren fünf Bundesstaaten

29.10.2003 | 09:02 Uhr |

Im Antitrust-Streit gegen Microsoft hat sich der Konzern mit weiteren fünf Bundesstaaten und dem Distrikt Columbia per Vergleich geeinigt. Die Beilegung des Streits kostet das Unternehmen rund 200 Millionen Dollar, die in Form von Hardware- oder Software-Gutscheinen an Anwender verteilt werden.

Im Antitrust-Streit gegen Microsoft hat sich der Konzern mit weiteren fünf Bundesstaaten (Kansas, North Carolina, Tennessee, North Dakota und South Dakota) und dem Distrikt Columbia per Vergleich geeinigt. Die Beilegung des Streits kostet das Unternehmen rund 200 Millionen Dollar, die in Form von Hardware- oder Software-Gutscheinen an Anwender verteilt werden.

Insgesamt hat sich Microsoft nun mit zehn US-Bundesstaaten einigen können, in fünf Bundesstaaten gehen die Behörden weiterhin gegen das Unternehmen wegen missbräuchlicher Geschäftspraktiken vor. Bislang hat der Streit ein Loch in Höhe von 1,55 Milliarden Dollar in die zugegeben gut gefüllten Kassen von Microsoft gerissen. Gutscheine, die nicht eingelöst werden, sollen Not leidenden Schulen zugute kommen. Keine Einigung konnte der Konzern bislang mit Arizona, Iowa, Minnesota, New Mexico und Wisconsin erzielen.

Sammelkläger aus Montana bitten Microsoft zur Kasse (PC-WELT Online, 09.05.2003)

Microsoft einigt sich mit Sammelklägern in Florida (PC-WELT Online, 16.04.2003)

Microsoft zahlt kalifornischen Kunden Milliarden-Entschädigung (PC-WELT Online, 13.01.2003)

0 Kommentare zu diesem Artikel
107048