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Anti-Spam-Tool Spamnet kostet künftig 4,99 US-Dollar pro Monat

24.04.2003 | 16:45 Uhr |

Der Hersteller Cloudmark hat die Finalversion 1.0 seines Anti-Spam-Plugins Spamnet für Outlook vorgestellt. Ein Grund zur Freude ist das für die mittlerweile 400.000 Anwender des Plug-ins allerdings nicht. Cloudmark hat nämlich sein Geschäftskonzept umgestellt und will künftig 4,99 US-Dollar pro Monat für die Nutzung des Tools verlangen. Bisher hatte das Unternehmen immer wieder behauptet, dass das Tool gratis angeboten werde und nur für eine Server-Version Gebühren anfallen würden.

Der Hersteller Cloudmark hat die Finalversion 1.0 seines Anti-Spam-Plugins Spamnet für Outlook vorgestellt. Ein Grund zur Freude ist das für die mittlerweile 400.000 Anwender des Plug-ins allerdings nicht. Cloudmark hat nämlich sein Geschäftskonzept umgestellt und will künftig 4,99 US-Dollar pro Monat für die Nutzung des Tools verlangen. Bisher hatte das Unternehmen immer wieder behauptet, dass das Tool gratis angeboten werde und nur für eine Server-Version Gebühren anfallen würden.

Für viele der Tester war die Aussicht auf ein kostenloses Anti-Spam-Tool der Hauptantrieb, um überhaupt mitzumachen. Spamnet funktioniert nach dem Peer-to-Peer-Verfahren und ist umso erfolgreicher bei der Bekämpfung von Werbemails, je mehr Anwender mitmachen ( wir berichteten ).

"Wir möchten uns bei allen Spamkämpfern bedanken, die zum Erfolg von SpamNet beigetragen haben und es so effektiv haben werden lassen, wie es jetzt ist", so Cloudmark-Chef Karl Jacob. Spamnet sei laut Jacob mittlerweile in der Lage, mehr als 95 Prozent aller Spam-Mail zu erkennen und auszusortieren.

Den Beta-Testern wird die Möglichkeit angeboten, für 3,99 US-Dollar pro Monat eine etwas günstigere Vollversion zu erwerben. Außerdem heißt es seitens Cloudmark, dass die kostenlose Beta-Version lauffähig bleibe. Zum Download gibt es aber nur noch die Final-Version und auch Updates sowie neue Features wird es künftig nur für die Bezahl-Version geben.

Im Forum von Cloudmark äußern sich bereits die ersten Anwender kritisch über das neue Preismodell und werben für Alternativen wie beispielsweise Spamassassin und DCC .

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