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Anonymous will DDoS-Attacken legalisieren

10.01.2013 | 18:06 Uhr |

Die Hacktivisten-Gruppe Anonymous unterstützt eine Petition, die DDoS-Attacken als neue Form des Protests legalisieren soll.

Mit DDoS-Attacken lassen sich Webseiten oder Webdienste durch massenhafte Anfragen zusammengeschlossener Nutzer zeitweise außer Gefecht setzen. Bislang wird diese oft zum Protest gegen Internetunternehmen eingesetzte Methode noch unter Strafe gestellt. Dies soll eine Petition ändern, zu deren Unterstützern auch die Hacktivisten-Gruppe Anonymous zählt. DDoS-Attacken wären nach Ansicht der Befürworter nichts anderes, als die wiederholte Betätigung des Reload-Buttons im Browser.

Somit ließe sich diese Protestform mit den von Occupy durchgeführten Sitzblockaden vergleichen, nur eben in virtueller Form. Im Rahmen der Petition wird darüber hinaus gefordert, alle bisher wegen einer Beteiligung an DDoS-Attacken Inhaftierten freizulassen und ihre Vorstrafe zu tilgen.

Bislang haben sich nur knapp 1.000 Befürworter der Petition gefunden, nötig sind jedoch 25.000. Die prominente Unterstützung durch die Hacktivisten-Gruppe Anonymous dürfte jedoch für eine breitere Öffentlichkeit des Vorhabens sorgen.

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