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Sony bezieht Stellung zu den Hacker-Attacken

07.04.2011 | 17:23 Uhr |

In den vergangenen Tagen attackierte die Hacker-Gruppe Anonymous mehrere Sony-Webseiten und veröffentlichte private Daten von hochrangigen Mitarbeitern im Internet. Sony hat heute erstmals Stellung zu den Angriffen bezogen.

Sony reagierte heute erstmals öffentlich auf die Hacker-Angriffe der Anonymous-Gruppe , die zu Beginn der Woche das PlayStation Network der PlayStation 3 lahm legten. Demnach untersuche der Konzern momentan die Stabilitätsprobleme im PSN und ziehe für deren Ursache auch die Angriffe Dritter in Betracht. Sony dankt seinen Kunden für ihre Geduld und versichert, dass man mit Hochruck an der Wiederherstellung des Services arbeite.
 
Die Anonymous-Gruppierung gab heute ebenfalls ein neues Statement ab und entschuldigte sich für die PSN-Angriffe bei den betroffenen Internet-Nutzern. So liege es nicht im Interesse der Hacker, Gamern zu schaden, weshalb man die Angriffe auf das PSN vorübergehend eingestellt habe. Anonymous wolle seine Kampagne gegen Sony anderweitig fortsetzen und erst aufhören, wenn die Gruppe mit dem Ergebnis zufrieden ist.
 
In den vergangenen Tagen hatte Anonymous den Betrieb der Sony-Websites Sony.com und PlayStation.com erheblich gestört. Am Montag folgte dann ein Angriff auf den PlayStation 3-Online-Service PSN, den Sony als vorübergehende Wartungsarbeiten tarnte. Eine Splitter-Gruppe der Hacker-Vereinigung versuchte zudem, empfindliche, persönliche Daten von hochrangigen Sony-Mitarbeitern an die Öffentlichkeit zu bringen.
 
Auslöser für die Angriffe gegen Sony ist der Hacker George „Geohot“ Hotz , den Sony mit einem Strafverfahren zur Rechenschaft ziehen will. Ende 2011 hatte der die Sicherheitsmechanismen der PS3 geknackt und eine Anleitung im Internet veröffentlicht.

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