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Anonym bezahlen mit Geldkarte

26.03.2001 | 10:34 Uhr |

Auf der Suche nach sicheren Bezahlmöglichkeiten für den E-Commerce im Internet ist die alt bewährte Geldkarte wieder ins Gespräch gekommen. Erstmals werden auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover marktreife Geldkarten-Terminals für den Heim-PC gezeigt.

Auf der Suche nach sicheren Bezahlmöglichkeiten für den E-Commerce im Internet ist die alt bewährte Geldkarte wieder ins Gespräch gekommen. Erstmals werden auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover marktreife Geldkarten-Terminals für den Heim-PC gezeigt.

Anders als mit der Kreditkarte können Internet-Nutzer ihre Einkäufe damit anonym und ohne großes Sicherheitsrisiko bezahlen. Die neuen Geräte sind vor allem für das Bezahlen kleinerer Beträge gedacht und sollen nach Angaben der Hersteller überwiegend von Banken vertrieben werden. Online-Händler hoffen durch die neuen Systeme auf den längst erwarteten Schub des E-Commerce in Deutschland.

Ob die Banken ihren Kunden die Geldkarten-Terminals kostenlos zur Verfügung stellen werden, ist allerdings noch nicht klar. Im Handel werden die Geräte nach Angaben der Hersteller rund 100 Mark kosten. Neben dem Preis wird aber vor allem die Akzeptanz der Nutzer und die Kooperation der Online-Shops über den Erfolg der Geldkarten-Terminals entscheiden. Sie könnten ihren Kunden künftig die Wahl lassen, ob sie per Rechnung, Bankeinzug, Kredit- oder Geldkarte bezahlen wollen.

Die Geldkarten-Terminals werden ähnlich wie externe Disketten-Laufwerke oder eine PC-Maus an den Computer angeschlossen. Genau wie beim Bezahlen von Parktickets oder Fahrscheinen per Geldkarte wird der Betrag beim Einkauf im Internet direkt und ohne die Eingabe persönlicher Daten abgebucht.

Daneben hat sich auch das Bezahlen via Telefonrechnung oder Girokonto schon bei mehreren Online-Händlern verbreitet. Bei dieser Methode registriert sich der Nutzer anhand von Name und Bankverbindung. Um sicher zu stellen, dass er das richtige Konto angegeben hat, bekommt er in einem nächsten Schritt einige Pfennig auf sein Konto überwiesen. Im Verwendungszweck dieser Überweisung steht eine Geheimzahl als Zugangskennung. (PC-WELT, 26.03.2001, dpa/ ml)

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