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Anno 1701 für Nintendo DS: Perfekter Wuselspaß für unterwegs

22.06.2007 | 13:55 Uhr |

Der Siegeszug der Strategiespiel-Serie "Anno" begann im Jahr 1998 mit "Anno 1602", das sich mehrere Millionen Mal verkaufte und Anwender in ganz Deutschland um ihre Freizeit brachte. Es folgten nicht minder erfolgreich "Anno 1503" und "Anno 1701" für PC. Nun ist der Strategietitel auf für Nintendo DS erschienen. Kann das überhaupt funktionieren? Wir haben den Test gemacht.

" Anno 1701 " ist - wie seine Vorgänger - ein lupenreines Aufbauspiel. Sie errichten Siedlungen in einer Inselwelt und müssen dafür Sorge tragen, dass sich Ihre Untertanen möglichst wohl fühlen. Denn nur dann wächst die digitale Bevölkerung, steigt im Rang auf und liefert auch mehr Steuereinnahmen ab, die sich wiederum in bessere Gebäude oder das Militär investieren lassen.

Anstatt Maus und Tastatur kommt bei Anno 1701 auf dem Nintendo DS der Stylus zum Einsatz. Auf dem oberen Bildschirm werden diverse Statistiken angezeigt, während sich auf dem unteren Screen das eigentliche Geschehen abspielt.

Einsteiger werden mit einem ausführlichen Tutorial an die Hand genommen, danach kann die Kampagne gestartet werden. Diese besteht aus fünf Kapiteln zu je drei Missionen, sind diese abgeschlossen, kann in einem Endlosspiel ohne Einschränkung an der perfekten Siedlung getüftelt werden.

Wer die PC-Version kennt, wird sich bei der Fassung für Nintendo DS ohne Probleme schnell zurecht finden. Die erste Siedlung ist schnell errichtet und die Steuerung per Touchpen geht nach einigen Minuten flott von der Hand. Zunächst muss ein Kontor errichtet werden, sozusagen der Grundpfeiler einer jeden Siedlung. In diesen Kontor werden automatisch alle produzierten Güter befördert, die Siedler besorgen sich dann automatisch mit den Waren, die sie benötigen. Danach sollten Sie die Grundversorgung in Angriff nehmen, als da wären Nahrung und Baustoffe. Hierfür bieten sich zu Beginn der Holzfäller und eine Fischerhütte an. Nun können Sie die ersten Siedler-Häuser errichten und der Stadt beim Wachsen zusehen.

Was sich zunächst recht einfach spielt, wird im Verlauf des Spiels zunehmend komplizierter. Denn die Siedler verlangen nach immer mehr Waren, beispielsweise Tee oder Gewürzen, oder Gebäuden wie etwa einer Badeanstalt. Sind diese Bedürfnisse gestillt, steigen die Einwohner im Rang auf, was sich grafisch durch schönere Gebäude und monetär durch höhere Steuereinnahmen auswirkt. Und auch das Einflussgebiet ihres Kontors und damit die maximale Ausdehnung Ihrer Siedlung ist beschränkt. Wollen Sie auch abgelegenere Teile der Insel besiedeln, müssen Sie weitere Kontore (Marktplätze) errichten, die Ihr Herrschaftsgebiet ausdehnen.

Damit Sie im Verlauf des Spiels Platz für geforderte Gebäude haben, die durchaus etwas größer sein können, sollten Sie bereits beim Aufbau der Siedlung an strategischen Punkten Platz lassen, um später nicht Häuser abreißen zu müssen.

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