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Rovio entlässt über 200 Mitarbeiter

22.10.2015 | 10:50 Uhr |

Da werden die Vögel wütend: Rovio, der Hersteller des berühmten Mobile-Spiels Angry Birds, feuert über 200 Mitarbeiter.

Rovio Entertainment Ltd. hat die seit einiger Zeit andauernden Verhandlungen über den geplanten Stellenabbau abgeschlossen. Die bekannte Spiele-App-Schmiede entlässt nun 213 Mitarbeiter. Am 26. August 2015 hatte Rovio erstmals mitgeteilt, dass ein Stellenabbau in größerem Ausmaß geplant sei. Damals war noch von 260 Angestellten die Rede, die das Unternehmen verlassen sollten.

Rovio wolle sich neu aufstellen und seine Aktivitäten auf drei Kernbereiche konzentrieren: Spiele, Media und Consumer-Produkte.
Der Stellenabbau betrifft fast alle Unternehmensbereiche. Davon ausgenommen ist nur der Bereich in den USA und Kanada, der sich um die Produktion des “Angry Birds“-Films kümmert. Dieser erste Angry-Birds-Film soll im Mai 2016 in die Kinos kommen.

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Wie Pekka Rantala, CEO von Rovio , erklärte, müsse Rovio schlanker werden. Rovio habe in der letzten Zeit zu viel Unterschiedliches getan. Angesichts der finanziellen Lage des Unternehmens müsse man sich nun aber auf das konzentrieren, was Rovio am besten könne. Und das sei nun einmal die Entwicklung glänzender Spiele, eines begeisternden Films und einige weitere Produkte, die die Fans erfreuen würden, wie der Rovio-Chef erklärte.

Aber auch mit jetzt “nur” 213 Entlassenen bedeutet der Stellenabbau einen starken Einschnitt. Rovio will die Entlassenen bei der Suche nach einem neuen Job unterstützen.

Angry Birds Komplettlösung

Rovio Entertainment Ltd., dessen Firmenzentrale in Finnland liegt, ist eigentlich nur durch ein einziges Spiel bekannt: Angry Birds, das Rovio im Dezember 2009 vorgestellt hat. Das einfach gehaltene Mobile-Spiel mit Vögeln und Schweinen hat die Smartphones und Tablets rund um den Globus erobert. Der Nachfolger Angry Birds 2 ist am 30. Juli 2015 erschienen. Der Film “Angry Birds” soll im Mai 2016 in den Kinos anlaufen. Bereits im Jahr 2014 hat Rovio Mitarbeiter entlassen: 110 Menschen mussten damals gehen.

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