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Angebliche Lieferengpässe bei Samsungs Achtkern-CPU

28.03.2013 | 05:44 Uhr |

Samsungs neues Flaggschiff Galaxy S4 erscheint in zahlreichen Ländern nur mit einer Snapdragon 600 Vierkern-CPU mit 1,9 GigaHertz, anstelle des selbst produzierten Exynos 5 Octa mit acht Kernen. Dieser Umstand liegt Gerüchten zufolge in massiven Lieferengpässen begründet.

Samsungs neues Super-Smartphone GalaxyS4 wurde in diesem Monat mit zwei Chip-Versionen enthüllt. So sollte eine Hälfte des weltweiten Lieferkontingents auf die Eigenproduktion Exynos 5 Octa mit acht Kernen setzen, während der Rest mit der Vierkern-CPU Snapdragon 600 mit 1,9 GigaHertz von Qualcomm Vorlieb nehmen muss. Neben britischen Kunden bekommen auch deutsche Käufer   ausschließlich die Snapdragon-Variante des Smartphones.

Aktuellen Meldungen zufolge hat dieser Umstand jedoch nichts mit den Mobilfunknetzen und 4G-Frequenzen der einzelnen Länder zu tun, sondern liegt in angeblichen Lieferengpässen begründet. Laut dem koreanischen IT-Magazin ETNews sei Samsung schlicht nicht in der Lage, genügend Exynos-Chips zu produzieren, um alle Galaxy-S4-Geräte mit der Achtkern-CPU auszustatten.

Erstes Zubehör für Galaxy S4 angekündigt

Das Chip-Kontingent würde gerade einmal ausreichen um 30 Prozent der ersten, weltweit vertriebenen Charge abzudecken. Die in den übrigen 70 Prozent aller Geräte werden kurzerhand Qualcomm-Chips verbaut. Schuld an den Lieferengpässen seien den Meldungen zufolge Störungen in der Produktion. Eine offizielle Stellungnahme seitens Samsung steht bislang jedoch noch aus.

Video: Galaxy S4 vorgestellt & Hands-on
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