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Angeblich geknackt: SIM-Lock des iPhones

Hackern ist es erstmals gelungen, das iPhone mit einer AT&T-fremden SIM-Karte zu verwenden. Dafür kopierten sie unter Zuhilfenahme eines Kartenlesers und diverser Software verschiedene Informationen einer aktiven SIM-Karte auf eine leere SIM-Karte. Anschließend waren Telefonate und SMS möglich, nur der Service "Visual Voicemail" konnte nicht genutzt werden.

Wenn das iPhone im Oktober auf den deutschen Markt kommt, werden sich kaufwillige Interessenten vermutlich auf einen Providerwechsel einstellen müssen. Nachdem das Gerät in den USA exklusiv bei AT&T erhältlich ist, soll es auch hierzulande nur über einen Netzbetreiber angeboten werden - im Rennen um die Alleinherrschaft liegen T-Mobile und Vodafone gleichauf.

Für alle Mobilfunker mit Bindungsangst gibt es jetzt eine Alternative: Hackern ist es gelungen, das iPhone mit einer AT&T-fremden SIM-Karte zu verwenden. Mittels Kartenlesegerät und diverser Software wurden verschiedene Informationen einer fremden SIM-Karte ausgelesen und auf eine leere SIM-Karte kopiert (SIM-Cloning). Dabei handelt es sich um die IMSE (International Mobile Subcriber Identity), mit der sich der Nutzer in das Mobilfunknetz einwählt, die Identifikationsnummer der SIM-Karte ICCID (Integrated Circuit Card Identifier) sowie den Ki-Schlüssel der SIM-Karte.

Hat man alles richtig gemacht, sollen Telefonate und Kurznachrichten mit der geklonten SIM-Karte im iPhone möglich sein, nur der AT&T-eigene Service Visual Voicemail kann nicht genutzt werden. In den vergangenen Wochen war es Hackern gelungen, sich mit einem "bearbeiteten" Apple-Handy per WLAN ins Internet einzuwählen und den Mediaplayer zu verwenden.

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