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Android wäre sicher, wenn alle Geräte die neueste Version nutzen würden

27.06.2013 | 05:02 Uhr |

Die Sicherheit unter Android könnte deutlich verbessert werden, wenn alle Geräte mit Android 4.2 ausgestattet würden.

Nur auf einem kleinen Teil der mobilen Endgeräte mit Googles Betriebssystem Android läuft auch die aktuelle Version 4.2 . Mit den entsprechenden Updates lassen sich Hersteller und Netzbetreiber leider meist viel Zeit. Somit kommt das neue OS lediglich auf vier Prozent der mobilen Endgeräte mit Android zum Einsatz, obwohl die Systemsoftware bereits vor sechs Monaten veröffentlicht wurde.

Diese Aufschiebe-Politik führt nach Ansicht des Netzwerk-Anbieters Juniper Networks dazu, dass sich Malware unter Android schnell verbreiten kann. Einer Analyse des Unternehmens zufolge finden sich über 75 Prozent aller Gefahren in verseuchten Apps, die ungewollt teure SMS-Nachrichten versenden. Das in Android 4.2 enthaltene Sicherheitsfeature könnte hier greifen.

Im Zeitraum von März 2012 bis März 2013 stieg die Anzahl der gefährlichen Anwendungen um 614 Prozent. Von den 276.259 entdeckten Malware-Apps zielen nach Angaben von Juniper Networks 92 Prozent auf Android.

Android-Smartphones: Die zehn wichtigsten Android-Sicherheitstipps

Durch die inkonsequente Update-Politik vieler Hersteller könnte sich dieser Trend noch verstärken. Juniper Networks fordert daher schnellere Updates auf die jeweils neueste Android-Version.

Video: Wichtige Security- Apps für Android
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