1635432

WhatsApp-Nutzer sollen zahlen

20.11.2012 | 13:49 Uhr |

Das Gratis-Jahr ist vorbei - immer mehr Nutzer der beliebten App berichten von einer Zahlungsaufforderung.

Mit WhatsApp können Sie Nachrichten, Bilder, Audio- und Videodateien mit dem Smartphone an Freunde schicken. In den FAQ der beliebten Smartphone-App steht, dass die Nutzung der App kostenlos ist. Allerdings gilt das nur für ein Jahr, wenn Sie Android-, Blackberry-, Windows Phone- oder Nokia-Nutzer sind. Danach kostet die App 0,99 US-Dollar jährlich. Im Netz häufen sich derzeit Berichte, dass WhatsApp nun scheinbar die ersten User auffordert nach dem Gratis-Jahr zu zahlen. iPhone-User müssen interessanterweise nur einmal für den Kauf der App 89 Cent zahlen - eine Abo-Gebühr wird bei ihnen nicht fällig. Der Entwickler verzichtet dafür auf Werbeeinblendungen.

Was halten Sie von dem Bezahlmodell von WhatsApp? Fair oder verbesserungswürdig? Schreiben Sie uns Ihre Meinung im Kommentar unter dem Artikel oder direkt auf unserer Facebook-Seite!

Update: Wie Kaspersky auf seiner Facebook-Seite berichtet, haben die Entwickler von WhatsApp mit dem letzten Update außerdem eine Sicherheitslücke geschlossen.

Der Betreiber der beliebten SMS-Alternative WhatsApp hat heimlich Änderungen an seinem Dienst vorgenommen, um eine seit längerer Zeit bekannte Schwachstelle zu stopfen. Über zwei Monate lang konnte ein möglicher Angreifer WhatsApp-Accounts anderer Nutzer dauerhaft kompromittieren, wenn er leicht zugängliche Informationen – die Seriennummer (IMEI) eines Android-Smartphones oder die MAC-Adresse eines iPhones – herausbekommen hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass WhatsApp wegen Sicherheitslecks in den Schlagzeilen steht. Im Mai kam heraus, dass die App bis dahin auf die Verschlüsselung der Nachrichten verzichtet hat. Hacker konnten relativ einfach mitlesen. Und dass WhatsApp erst nach zwei Monaten mit einem Update auf den IMEI-Skandal reagiert, spricht auch nicht gerade für die Sicherheit der Nutzer.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1635432