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Samsung verschenkt 10-Euro Gutschein für Samsung Apps

01.07.2010 | 10:30 Uhr |

Samsung versucht Besitzer eines Android-Smartphones mit einem Download-Gutschein für seinen eigenen App Store zu ködern.

Samsung Mobile schickt allen Nutzern, die sich bei Samsung Apps neu anmelden, einen Download-Gutschein über 10 Euro. Die Aktion läuft ab sofort bis zum 18. August.

Anders als bei Apple iPhone OS, wo Apple rigide über den App Store herrscht, gibt es für Android viele Download-Möglichkeiten für Apps. Neben dem offiziellen Android Market von Google, der zwar mittlerweile ebenfalls sehr umfangreich ist, kaum noch Wünsche offenlässt und aus technischer Sicht hervorragend funktioniert, allerdings auch heftig kritisiert wird , gibt es noch viele weitere Download-Quellen für Android Apps.

Diese können Sie von Ihrem Smartphone aus anzapfen, wenn Sie „Unbekannte Quellen“ aktivieren (was Sie sich unter dem Aspekt Sicherheit allerdings genau überlegen sollten). So bieten mittlerweile die meisten Smartphone- und Non-Phone-Hersteller eigene Android-Stores mit ihren Apps an. Archos beispielsweise für seine Non-Phones, 1&1 für das Smartpad und eben auch Samsung für die Mobiltelefone Samsung Wave S8500 und Galaxy S I9000 (wobei das Wave nicht mit Android, sondern mit dem neuen OS Bada arbeitet ). Diese zusätzlichen Android-Markets haben gegenüber dem originalen Android-Market von Google einen wesentlichen Nachteil: Sie umfassen jeweils nur einige wenige Apps.

Wer sich den Zehn-Euro-Gutschein nicht entgehen lassen möchte, sollte sich bis zum 18. August bei Samsung Apps registrieren - entweder direkt über das Mobiltelefon oder über die PC-Software Kies. Den Gutschein bekommen die Nutzer auf das Gerät geschickt. Sollten die Ausgaben den Betrag von Zehn Euro überschreiten, kann der Nutzer den Rest per Kreditkarte bezahlen.

Die vielen unterschiedlichen Android-Stores dürften einiges zur Verwirrung der Android-User beitragen. Während ein iPhone-Besitzer nichts falsch machen kann, weil er nur eine einzige, gut gepflegte Downloadquelle besitzt, nämlich den App Store via iTunes, können Android-Nutzer eben viele verschiedene Quellen zum Download nutzen. Das ist ein Aspekt des immer wieder geäußerten Vorwurfs, dass Android zersplittert und mitunter schwer durchschaubar sei. Der andere Aspekt betont die vielen verschiedenen Android-Versionen, die nebeneinander im Einsatz sind. Wobei sich hier aber immer deutlicher Android 2.1 durchsetzt, wodurch sich die Fragmentierung allmählich reduziert. Ein dritter Aspekt der Android-Zersplitterung betrifft die Android-Entwickler, die je nach Androidversion mit unterschiedlichen APIs und Bibliotheken zu kämpfen haben.

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