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Android-Malware gräbt heimlich nach Kryptowährung

28.03.2014 | 05:59 Uhr |

Ein neuer Schädling spannt Android-Geräte zur Errechnung von Kryptowährungen ein.

Die Coinkrypt getaufte Malware nistet sich nach Angaben von Lookout Mobile Security auf Android-Mobilgeräten ein, um dort Kryptowährungen zu errechnen. Dieser normalerweise auf speziellen Chips durchgeführte Prozess ist sehr rechenintensiv und kann daher zu Schäden an Smartphones und Tablets führen, die schlichtweg überhitzen.

Coinkrypt errechnet nicht die bekannte Währung Bitcoin, sondern hat sich auf die ähnlich gelagerten Kryptowährungen Litecoin, Dogecoin und Casinocoin spezialisiert. Im Gegensatz zu Programmen, die sonst diese Aufgabe übernehmen, ist Coinkrypt nicht mit Mechanismen versehen, die eine Überhitzung verhindern sollen.

Betroffene Nutzer klagen über einen Temperaturanstieg, der letztlich zu einem schnell aufgebrauchten Akku führt. Darüber hinaus benötigt der Schädling große Datenpakete, die aus dem Internet geladen werden. Dies führt oft dazu, dass das monatliche Datenvolumen schnell ausgeschöpft ist.

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Es sei nicht davon auszugehen, dass Coinkrypt große Geldmengen in die Kassen der Macher spült. Dafür sei die Rechenleistung der Smartphones laut Lookout viel zu gering. Die Gefahr von dauerhaft zerstörten Geräten sei jedoch hoch.

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