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Android-Lücke gibt Wi-Fi-History preis

05.07.2014 | 05:44 Uhr |

Seit Android Honeycomb versenden Smartphones die Namen aller bisher verbundenen Wi-Fi-Netzwerke. Die Funktion lässt sich jedoch einfach deaktivieren.

Eine Überprüfung der Electronic Frontier Foundation hat ergeben, dass Android-Smartphones, die maximal drei Jahre alt sind, die Namen aller jemals mit dem Gerät verbundenen Wi-Fi-Netzwerke übertragen. Diese Funktion namens Preferred Network Offload (PNO) wurde mit Android Honeycomb eingeführt und soll bei der Verbindung mit WLAN-Netzwerken helfen. Auch im Standby-Modus verschickt das Gerät hierfür die Namen aller in der Vergangenheit verbundenen Netzwerke. Wenn es sich dabei um konkrete Namen wie „Bahnhof XY“ oder „Hotel Z“ handelt, ließen sich darüber persönliche Bewegungsprofile erstellen.

Die Funktion lässt sich jedoch einfach in Android deaktivieren. Hierfür muss in den Wi-Fi-Einstellungen des Geräts die Funktion „Wi-Fi im Standby-Modus aktiviert lassen“ ausgeschaltet werden. Im Gegenzug sinkt dadurch der Daten- und Stromverbrauch des Geräts etwas.

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Google möchte die Übertragung der Wi-Fi-Namen nach Angaben der EEF nicht generell deaktivieren, da dies speziell bei unsichtbaren Netzwerken zu Problemen führen könnte.

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