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Android-Lizenzen: Microsoft und Samsung einigen sich

10.02.2015 | 12:59 Uhr |

Im Streit um Android-Lizenzen haben Microsoft und Samsung nun laut eigenen Angaben eine Einigung erzielt.

Microsoft und Samsung haben eine Einigung im Streit um die Android-Lizenzabgaben erzielt. Zum Streit war es gekommen, nachdem Microsoft die Übernahme der Nokia-Smartphone-Sparte angekündigt hatte. Samsung nahm dies als Anlass, um die Lizenzabgaben für die Android-Smartphones an Microsoft in Frage zu stellen. Das ließ sich Microsoft dann aber nicht gefallen und reichte im August 2014 eine Klage gegen Samsung ein.

Im Oktober 2014 wurde aufgrund dieser Klage bekannt, dass Samsung immerhin jährlich um die 1 Milliarde US-Dollar an Microsoft zahlt, um die von Microsoft lizenzierten Technologien in seinen Android-Smartphones und -Tablets einsetzen zu dürfen.Kein Wunder also, dass Samsung versuchte, sich aus dieser Pflicht zu befreien.

Die Zahlungen von Samsung an Microsoft basieren auf einer Abmachung beider Unternehmen aus dem Jahre 2011. Damals hatte Samsung eingewilligt, sieben Jahr lang an Microsoft für die Nutzung der von Microsoft patentierten Technologien zu zahlen. Andere Hersteller schlossen ähnliche Abkommen mit Microsoft ab.

Die Mitteilung über die Beendigung des Streits fällt seitens beider Parteien äußerst knapp aus. Beide Seiten, so heißt es dort, "freuen sich mitzuteilen", dass man den Disput beendet habe. Die Bedingungen der Einigung seien aber vertraulich.

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