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Google-Manager entschuldigt sich für Nexus-4-Desaster

17.12.2012 | 13:11 Uhr |

Der Verkauf des Google-Smartphones Nexus 4 wurde für Google zum PR-Desaster. Nun hat sich der Google-Chef von Großbritannien bei allen Betroffenen entschuldigt.

Als Google das neue Nexus 4 das erste Mal verkaufte, ging eigentlich alles schief. Bei vielen Kaufinteressenten brach der Einkauf mitten drin ab, das Smartphone war nach wenigen Minuten bereits ausverkauft. Beim zweiten Anlauf einige Tage später konnte man den Einkauf zwar durchziehen, dafür müssen sich die erfolgreichen Käufer aber um die vier bis fünf Wochen gedulden, bis sie ihre Neuerwerbung in den Händen halten. Und mittlerweile ist das Nexus in beiden Speichergrößen auch schon wieder ausverkauft.

Wie die englischsprachige Webseite Androidcentral berichtet hat sich Dan Cobley, Google UK & Ireland Managing Director, über Google+ an die enttäuschten Google-Kunden gewandt. Er bezeichnete den Einkaufsvorgang auf Google Play als tumultartig und räumte ein, dass Bestellungen verloren gingen. Cobley entschuldigte sich bei den Betroffenen. Er wies aber auch dem Lieferanten des Nexus 4, nämlich LG, eine Teilschuld zu. Denn die Lieferungen von Nexus 4-Geräten sei nicht ausreichend und unberechenbar gewesen. Der gesamte Ablauf des Onlineverkaufs sei nicht akzeptabel gewesen. Die eigene Kommunikation dazu bezeichnet der Google-Manager als fehlerhaft.

Weiter führte Cobley aus, dass die Bestellungen von denjenigen Kunden, die in Großbritannien eine Lieferung innerhalb von bis zu fünf Tagen angekündigt bekommen hätten, derzeit bearbeitet werden würden. Anfang dieser Woche sollten die Mailbestätigungen bei diesen Kunden eintreffen. Zudem würde es eine Gutschrift für diese Kunden geben. Deren Höhe nannte der Google-Mann jedoch nicht.

Google Nexus 4 im Test-Video
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