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Android-Erfinder Andy Rubin verlässt Google

31.10.2014 | 11:22 Uhr |

Andy Rubin wurde als Vater von Android weltberühmt. Nun verlässt der Entwickler seinen bisherigen Arbeitgeber Google.

Der Android-Vater Andy Rubin verlässt Google. Das hat das Unternehmen nun verkündet. Rubin war zuletzt für den Bereich Roboter-Forschung bei Google verantwortlich.

Der frühere Apple-Entwickler Andy Rubin hatte Anfang der 2000er Jahre die Vision, ein offenes mobiles Betriebssystem zu entwickeln und gründete 2003 ein Unternehmen namens Android. 2005 wurde Google auf Android und Rubin aufmerksam und übernahm Android dann schließlich für 50 Millionen US-Dollar. Später bezeichnete Google-Gründer Larry Page die Übernahme von Android als den "besten Deal aller Zeiten".

Andy Rubin wurde nach der Übernahme von Android durch Google der Chefentwickler von Android. Er trieb die Entwicklung von Android voran, ehe er dann im März 2013 überraschend von Sundar Pichai abgelöst wurde. Erst Anfang der Woche war bekannt geworden, dass Sundar Pichai nun bei Google mehr Macht erhält.

Angaben darüber, warum Rubin nun Google verlässt, macht das Unternehmen nicht. Die Business-IT-Site The Information meldet, dass laut einem Insider die Struktur des von Rubin zuletzt angeführten Teams ein Grund sein könnte. Er habe zwar eine gewisse Unabhängigkeit besessen, habe sich aber eine andere Regelung gewünscht. Das Wallstreet Journal meldet, dass Rubin nun einen Inkubator für Hardware-Technologie-Startups gründen will. Die bisherigen Aufgaben von Rubin übernimmt der Google-Forscher James Kuffner.

"Mit Android hat er etwas wirklich bemerkenswertes erschaffen - mit einer Milliarde und mehr glücklicher Nutzer", kommentiert Google-CEO Larry Page den Weggang von Rubin. Er wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.

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