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Anteil an Android-Smartphones steigt um 886 Prozent

03.08.2010 | 13:56 Uhr |

Weltweit wurden im zweiten Quartal 64 Prozent mehr Smartphones verkauft, als im Vorjahreszeitraum. Dabei konnte vor allem Googles Smartphone-Betriebssystem Android zulegen - und zwar massiv.

Zwar steigert Nokia den Absatz an Geräten um 41 Prozent und bleibt mit einem Anteil von 38 Prozent weiter Marktführer, allerdings wächst die Konkurrenz schneller. Gewinner im zweiten Jahresviertel ist Android. Der Verkauf von Google-Handys stieg im Vergleich zum Vorjahr um unglaubliche 886 Prozent, ist das Ergebnis einer Studie der Marktforscher von Canalys. Hauptverantwortlich sind die großen Hersteller HTC, Motorola, Sony Ericsson und LG Electronics.

"In den USA bewirbt der größte Mobilfunkanbieter Verizon Wireless zum Beispiel intensiv Highend-Android-Geräte wie das Droid von Motorola und das Droid Incredible von HTC", sagte Chris Jones, leitender Analyst bei Canalys. Auch in Asien gebe es eine hohe Nachfrage nach Android-Smartphones. Im ersten Verkaufsjahr seien allein in China im zweiten Quartal 475.000 Geräte verkauft worden, damit komme Android auf einen Marktanteil von sieben Prozent. Vorher war Android im Land der Mitte gar nicht vertreten. Nokia steht hier allerdings mit 76,9 Prozent Marktanteil unangefochten an der Spitze.

Research in Motion (RIM) konnte seine Verkaufszahlen um 41 Prozent steigern. Mit 18 Prozent bleibt das kanadische Unternehmen der Hersteller mit dem weltweit zweitgrößten Marktanteil an Smartphones. In Nord- und Lateinamerika steht RIM nach wie vor mit einem Anteil von 32,1 Prozent vor Apple (21,7 Prozent) und HTC 14,4 Prozent) an der Spitze. Allerdings wächst Apple stärker, der Konzern konnte 61 Prozent Zuwachs verzeichnen und kommt jetzt auf einen weltweiten Marktanteil von 13 Prozent.

Der Anteil an Smartphones wird weltweit weiter steigen, erwartet Peter Cunningham, leitender Angestellter bei Canalys. „Im Jahr 2013 werden Smartphones 27 Prozent der weltweiten Handyverkäufe ausmachen“, so Cunningham. In Europa komme man sogar auf etwa 60 Prozent und in Nordamerika auf 48 Prozent.

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