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Android-3.0-Tablets verzögern sich

18.04.2011 | 12:01 Uhr |

Ist es eine Art Schockstarre vor dem iPad 2? Oder sind es tatsächlich Lieferschwierigkeiten bei den Zulieferern? Etliche Hardwarehersteller verzögern jedenfalls den Start ihrer Android-Tablets.

Wie das taiwanische IT-Nachrichtenmagazin Digitimes berichtet , habe einige Hardware-Hersteller beschlossen, den Verkaufsstart ihrer Android-Tablet-PCs zu verschieben. Als Gründe nennt das Magazin Zweifel an den Zukunftsaussichten der Geräte und Lieferengpässe bei wichtigen Komponenten. Letzteres könnte durch das Erdbeben in Japan verursacht werden. Doch viel spannender ist der erste genannte Grund: Die Hersteller scheinen sich also nicht sicher zu sein, ob ihre Tablets eine Chance haben.

 
Dabei hat das zweite Quartal 2011 eigentlich vielversprechend für das Google-Android-Lager begonnen. Mit Android 3.0 steht endlich ein für Tablet-PCs optimiertes OS zur Verfügung. Und mit dem Motorola Xoom trat ein hervorragend ausgestatteter Tablet-PC in den Ring. Doch ausgerechnet das Xoom enttäuschte die Erwartungen, es verkaufte sich schlechter als erwartet. Marktbeobachter nennen dafür verschiedene Gründe: Ein schlechtes Marken-Image, der ambitionierte Preis (der auch schon dem Samsung Galaxy Tab zu schaffen machte), das Fehlen von optimierten Apps und die Instabilität von Android 3.0.

Tablets für das Jahr 2011

Android 3.0 läuft nämlich anscheinend nicht wirklich rund und Google schafft es offensichtlich nicht, den Hardware-Hersteller ausreichend Hilfestellung leisten zu können, um die Probleme mit Android 3.0 in den Griff zu bekommen. Die Hardware-Hersteller, unter anderem Asustek und HTC, ziehen deshalb die Notbremse und warten mit dem Verkaufsstart, bis Android 3.0 stabiler läuft. HTC hat die Verschiebung allerdings offiziell nicht bestätigt.

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