29.11.2007, 10:43

Panagiotis Kolokythas

Analysten

Speicherpreise werden weiter fallen

Konsumenten sollten sich nicht davon irritieren lassen, falls sich Preise für Speicherbausteine in den kommenden Tagen und Wochen stabilisieren. Nach Ansicht von Analysten ist dies nur ein vorübergehender Effekt. Die Preise werden aber weiter fallen.
Während des Weihnachtsgeschäfts könnte der Preisverfall bei Speicherbausteinen kurzfristig gebremst werden. Darauf weisen Analysten hin. Grund dafür ist, dass die Verkäufer ihre Bestände auffrischen müssen. Die Hersteller von Speicherbausteinen überfluten aber weiterhin den Markt, so dass mit weiteren Preissenkungen zu rechnen ist, heißt es seitens DRAMeXchange Technology, einem taiwanischen Unternehmen, das einen Online-Marktplatz für Speicherbausteine unterhält.
Laut Analysten ist ein Ende der Preissenkungen bei Speicherbausteinen derzeit nicht abzusehen. Sie rechnen damit, dass die Preise mindestens bis zum zweiten Quartal 2008 weiter sinken werden. Bis dahin können Verbraucher zu günstigen Preisen ihren Rechner mit zusätzlichem Speicher ausstatten. Für PC-Hersteller bedeutet dies, dass sie ihre Produkte mit immer mehr Speicher auf den Markt bringen.
Die Preise für 1Gbit-DRAM-CHips (DDR2 667 MHz) ist in den vergangenen zwei Wochen erneut um 5,3 Prozent auf einen Stückpreis von 2,25 US-Dollar gefallen. So günstig waren die Chips noch nie in diesem Jahr. Noch im Oktober lag der Preis bei 3 US-Dollar pro Chip.
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