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Wider den Wildwuchs mobiler Endgeräte

21.01.2009 | 12:15 Uhr |

Die wachsende Zahl von Smartphones mit verschiedenen Betriebssystemen entwickelt sich zum Albtraum der Admins. Dagegen hilft nur konsequentes Device Management.

Eine gemeinsame Studie von Berlecon Research und der Fraunhofer ESK (Einrichtung für Systeme der Kommunikation) streicht die Bedeutung von Device-Management-Lösungen für Unternehmen deutlich heraus. Denn durch die wachsende Vielfalt sehen sich IT-Manager und Admins einem zunehmenden Wildwuchs ihrer mobilen Endgerätelandschaft gegenüber.

Device-Management-Lösungen unterstützen sie dabei, diese effizient zu verwalten und die Einhaltung von Sicherheitsvorgaben zu gewährleisten. So können beispielsweise die verfügbare Hard- und Software inventarisiert und remote konfiguriert, Software over-the-air verteilt und Sicherheitsvorgaben durchgesetzt werden.

Bei den aktuell verfügbaren Systemen lassen sich grundsätzlich zwei Typen unterscheiden: Einerseits solche, die im Wesentlichen nur einen Endgerätetyp bzw. ein Betriebssystem unterstützen. Dazu zählen BlackBerry von RIM, SCMDM 2008 von Microsoft und die ubiSuite von ubitexx . Diese in sich geschlossenen Lösungen bieten für die unterstützten Endgeräte vielfältige Funktionalitäten und sind entsprechend leistungsfähig.

Diesen gegenüber stehen Systeme, mit denen auch eine heterogene Endgerätelandschaft administriert werden kann. Dazu gehören Good Mobile Messaging von der Motorola Good Technology Group, Afaria von Sybase iAnywhere und Smartman von Smartphone Solutions. Funktionalitäten und Leistungsfähigkeit dieser Systeme sind allerdings im Einzelfall stark von den jeweils eingesetzten Endgerätetypen und -versionen abhängig.

Keine leichte Entscheidung

Vor der Einführung einer Device-Management-Lösung müssen Unternehmen daher sorgfältig evaluieren, inwieweit die angebotenen Systeme ihren individuellen Anforderungen gerecht werden und dabei die bestehende bzw. geplante Endgerätelandschaft unterstützen. In der aktuellen Studie haben die Analysten von Berlecon und der Fraunhofer ESK untersucht, welche Funktionalitäten die verschiedenen Systeme bieten und welche Endgerätetypen im Einzelnen unterstützt werden.

Albert Heim, Technischer Analyst bei der Fraunhofer ESK: "Im Testbetrieb hat sich u.a. gezeigt, dass kein System alle mobilen Endgeräte mit vollem Funktionsumfang anbinden kann." Die Analysten gehen davon aus, dass dies auch zukünftig kaum der Fall sein wird. "Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht", ergänzt die Berlecon-Geschäftsführerin Nicole Dufft. "Letztlich stehen Unternehmen vor der Wahl, entweder ihre unterstützten Endgeräte zu konsolidieren, um diese effizient kontrollieren zu können, oder sie müssen mit eingeschränkten Administrationsfunktionen für eine heterogene Gerätegesamtheit leben."

In der Studie "Device Management 2009" die werden wichtigsten am deutschen Markt angebotenen Device-Management-Lösungen detailliert vorgestellt und analysiert. Anhand der definierten Leistungskriterien werden die Systeme gegenübergestellt und beurteilt. Neben umfangreichem Desk Research wurden die Systeme dazu im Echtbetrieb bei der Fraunhofer ESK getestet.

Die Analysten empfehlen, die Auswahl einer geeigneten Lösung in Abhängigkeit von den eingesetzten Endgerätetypen zu treffen. Dabei sollten Unternehmen aber auch prüfen, inwieweit die jeweilige Lösung ihren individuellen Anforderungen an ein zentrales Gerätemanagement gerecht wird.

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