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Analyse: Notebook-Festplatten werden immer größer

18.06.2007 | 17:14 Uhr |

Big ist beautiful – das denken sich die Besitzer von Notebooks. Und kaufen Geräte mit immer mehr Festplattenkapazität, wie eine Analyse der BFL für die PC-WELT beweist.

So entwickelte sich die Festplattengröße bei mobilen Rechnern.
Vergrößern So entwickelte sich die Festplattengröße bei mobilen Rechnern.
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Der BFL-IT-INDEX zeigt in seiner aktuellen Juni-Analyse die Entwicklung der Größe von in Notebooks eingebauten Festplatten zwischen den Jahren 2005 und 2007.

Demnach ist ein deutlicher Trend erkennbar: Notebooks mit größeren Festplatten werden immer häufiger am Markt angeboten, gleichzeitig gehen die Anteile der Notebooks mit kleineren Festplatten spürbar zurück.

Anfang 2005 dominierten noch Notebooks mit einer Festplattengröße von 40 GB das Notebook-Angebot, gefolgt von Geräten mit einer etwas größeren 60er-Platte. Zu dieser Zeit waren rund 70 Prozent aller am Markt angebotenen Notebooks mit einer der beiden Festplattengrößen bestückt.

In der Folgezeit nahmen die Anteile der Notebooks mit 40 beziehungsweise 60 GB zu Gunsten der Notebook-Modelle mit größeren 80er-Platten ab – so dass im November 2005 das Notebook-Angebot im gleichen Maße (jeweils knapp 30 Prozent) alle drei Festplattengrößen abdeckte.

Die Wachablösung der kleineren Festplatten läutete Anfang 2006 die rasante Zunahme des Anteils der 100-GB-Festplatten ein. Das führte dazu, dass Notebooks mit einer 40-GB-Festplatte heute nur noch knapp 9 Prozent des Angebotsanteils ausmachen.

Das Notebook-Angebot heute besteht mehrheitlich (33 Prozent) aus Notebooks mit einer 80-GB-Festplatte. Interessanterweise scheint die 100er-Platte den Höhepunkt ihrer Verbreitung überschritten zu haben und wird in nahezu gleicher Stückzahl wie die 60-GB-Festplatte angeboten.

Abgerundet wird das Bild durch Notebooks mit einer 120-GB-Festplatte, deren Anteil am Angebot sich in 2006 auf 14 Prozent steigerte.

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