Analyse

IT-Freiberufler sollten dringend besser betreut werden

Mehr als 70 Prozent aller größeren Unternehmen in Deutschland setzen IT-Freiberufler ein. Allerdings lässt die Betreuung und Steuerung der freien Arbeitskräfte noch einiges zu wünschen übrig.
Von Dr. Andreas Stiehler

Doch während der IT-Service-Management-Markt boomt, fristet eine angrenzende Disziplin – das Sourcing- & Lieferantenmanagement – immer noch ein Schattendasein. Insbesondere das Thema "IT Freelancer Management" hat es bislang kaum auf die Tagesordnungen der Konferenz- und Workshopveranstalter geschafft – von Best-Practice-Sammlungen à la ITIL ganz zu schweigen. Dabei ist die Einkaufsseite für die Gesamtperformance der IT-Organisationen von steigender Relevanz. Denn angesichts Kostendrucks, Fachkräftemangels und steigender Anforderungen des Business an die IT, gewinnt die externe Unterstützung durchaus an Bedeutung.

So hat sich der Einsatz externer IT-Spezialisten mittlerweile in Deutschland fest etabliert. Dies zeigt eine aktuelle Studie , die Berlecon Research im Auftrag der Hays AG erstellte. Demnach setzen bereits heute mehr als 70 Prozent der deutschen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) externe IT-Spezialisten ein – Tendenz steigend. Die Studienergebnisse belegen, dass die Externen nicht nur für die Überbrückung von Kapazitätsengpässen rekrutiert werden, sondern immer öfter auch eine Beraterfunktion in den Unternehmen wahrnehmen. Doch je mehr externe IT-Spezialisten in den Unternehmen zum Einsatz kommen, desto herausfordernder ist auch deren Management.

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
114672