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Amazon führt virtuelle Währung Amazon Coins ein

15.05.2013 | 05:04 Uhr |

Mit den Amazon Coins hat Online-Händler Amazon in dieser Woche eine eigene virtuelle Währung eingeführt – jedoch vorerst nur in den USA.

Amazon hat in dieser Woche in den USA eine virtuelle Währung eingeführt – die Amazon Coins . Die Währung soll vor allem Besitzern des Tablet-PCs Kindle Fire die Bezahlung von Anwendungen im Amazon Appstore sowie In-App-Käufe erleichtern. Für App-Entwickler ändert sich durch die Amazon Coins nichts. Die Erlöse aus dem Verkauf ihrer Software gehen auch weiterhin zu 30 Prozent an Amazon. Durch die Einführung der virtuellen Währung erhofft sich Amazon eine höhere Reichweite und eine mögliche Steigerung bei den Download-Zahlen für Apps aus dem Amazon Store.

Für einen US-Dollar bekommen Amazon-Kunden beim Tausch 100 Amazon Coins. Um die Aktion attraktiv zu machen, schenkt der Online-Händler allen Kindle-Fire -Besitzern in dieser Woche 500 Coins, was umgerechnet etwa 3,85 Euro entspricht. Im Vergleich zur Bezahlung mit US-Dollar verspricht Amazon Coin-Besitzern außerdem zahlreiche Rabatte. Je nachdem wie viele Coins über Amazon.com gekauft werden, wird mit Nachlässen von bis zu zehn Prozent geworben.

Amazon verschenkt Coins im Wert von mehreren Millionen Dollar

In Zukunft will der Online-Händler sein Coins-Modell weiter ausbauen und neue Möglichkeiten bieten, Amazon Coins zu verdienen und auszugeben, erklärt Mike George, Vice President of Apps and Games bei Amazon. Ob und wann die virtuelle Währung nach Deutschland kommt, ist bislang allerdings noch unklar.

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