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Amazon erhöht viele Versandkosten deutlich

02.12.2016 | 11:01 Uhr |

Gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest hat Amazon für die meisten Versandarten die Kosten erhöht. Und zwar deutlich.

Zunächst die gute Nachricht: Wer rechtzeitig bei Amazon.de bestellt und somit mit dem Standardversand zufrieden ist und mindestens für 29 Euro Waren bestellt beziehungsweise Bücher bestellt, für den ändert sich nichts. Diese Bestellungen sind wie gehabt kostenlos. Alle anderen Amazon-Besteller sollten aber aufpassen.

Standardversand teilweise 25 Prozent teurer

Der Standardversand für Medien-Produkte (inklusive Software, Games und Konsolen), Drogerie, Lebensmittel, Amazon Geräte sowie Fashion und Sportbekleidung kostet zwar weiterhin drei Euro (bei einem Bestellwert von unter 29 Euro). Für alle übrigen Produkte kostet der Standardversand jedoch ab sofort 3,99 Euro (bei einem Bestellwert von unter 29 Euro). Also rund 25 Prozent mehr.

Premiumversand: Um ein Drittel teurer

Der Premiumversand (Zustellung am Werktag nach Versand) kostet jetzt 7,99 Euro pro Bestellung. Bisher verlangte Amazon dafür sechs Euro. Damit verteuert sich diese Versandart um rund ein Drittel.

Morning-Express: 40 Prozent teurer

Der Morning-Express (Zustellung bis 12 Uhr am Werktag nach Versand) schlägt jetzt mit 13,99 Euro pro Lieferung zu Buche. Bisher kostete diese Versandart 9,90 Euro. Also ein Aufschlag von rund 40 Prozent.

Same-Day: 40 Prozent teurer

Für den Same-Day-Versand (Zustellung am Versandtag zwischen 18 und 21 Uhr) berechnet Amazon jetzt 13,99 Euro pro Lieferung, bisher gab sich Amazon hier mit 9,99 Euro zufrieden. Also ebenfalls ein Aufschlag von rund 40 Prozent.

Prime-Mitgliedschaft steigt von 49 auf 69 Euro

Zur Erinnerung: Die Prime-Mitgliedschaft, die auch den Premium-Versand mit Zustellung am Werktag nach Versand beinhaltet, kostet ab dem 1. Februar 2017 für Neukunden 69 statt bisher 49 Euro. Bestandskunden müssen den neuen Preis ab dem 1. Juli 2017 bezahlen. Die Details können Sie in dieser Meldung nachlesen. Kleiner Trost: Die oben aufgeführten Erhöhungen bei den Versandkosten treffen die Prime-Kunden nicht.

Amazon listet auf dieser Seite alle Versandkosten auf.

Hier haben wir alle Amazon.de-Bestellfristen für eine pünktliche Lieferung zum Weihnachtsfest 2016 für Sie zusammengestellt.

Jetzt können Amazon-Kunden nur noch hoffen, dass die Amazon-Mitarbeiter in den Versandzentren nicht vor Weihnachten streiken. Denn die Amazon-Mitarbeiter kämpfen schon seit längerer Zeit mit ihrem Arbeitgeber um bessere Arbeitsbedingungen.

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