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Am 13. März geht's los: Roboter-Rallye durch die Wüste

12.03.2004 | 13:55 Uhr |

In wenigen Stunden fällt der Startschuss für eine der ungewöhnlichsten Rallyes der Technik-Geschichte. Dann rasen Roboter auf zwei und mehr Rädern durch die Wüste von Kalifornien - im Auftrag der US Armee. Einmal gestartet müssen die rollenden Automaten ihren Weg über Stock und Stein selbstständig finden, kein Mensch darf ihnen zu Hilfe kommen.

In wenigen Stunden fällt der Startschuss für eine der ungewöhnlichsten Rallyes der Technik-Geschichte. Dann rasen Roboter auf zwei und mehr Rädern durch die Wüste von Kalifornien - im Auftrag der US Armee. Einmal gestartet müssen die rollenden Automaten ihren Weg über Stock und Stein selbstständig finden, kein Mensch darf ihnen zu Hilfe kommen.

(BILD: BBC Online)

Um sich für das Rennen zu qualifizieren, mussten die Testkandidaten eine Vorausscheidung überstehen. Übrigen blieben 21 Teams - darunter ein vollautomatischer Hummer-Geländewagen und ein Roboter-Motorrad - , für die der Startschuss am 13. März in der Mojave-Wüste östlich von Los Angeles fällt. Die Roboter der Teams (Hobby-Bastler, Ingenieure und Studenten) müssen eine mehr als 200 Kilometer lange Strecke durch die Wüste aus eigener Kraft und ohne Eingreifen durch ihre Entwickler in einer Zeit unter zehn Stunden bewältigen. Der Zielpunkt liegt im Bundesstaat Nevada in der Nähe von Las Vegas.

Ungewöhnlich erscheint zunächst der Ausrichter des Spektakels: Das US-Verteidigungsministerium, genauer gesagt die "US Defence Advanced Research Projects Agency" ( Darpa ). Doch die US-Militärs haben sich schon etwas dabei gedacht. Anstatt Steuergelder an hochpreisige Industriegrößen zu bezahlen, die nach jahrelangen und kostspieligen Forschungen möglicherweise unbefriedigende Ergebnisse liefern, schreibt die Armee einfach eine Millionen US-Dollar in einem Erfinderwettbewerb aus, um ihr Ziel zu erreichen.

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