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AOL will Email-Dienste revolutionieren

18.10.2012 | 18:02 Uhr |

Mit dem Webmail-Client Alto liefert AOL einen neuen Service, der mehrere Adressen empfangen und sortieren kann.

AOL hat heute mit Alto einen neuen webbasierten Email-Dienst angekündigt, in dem unterschiedliche Email-Adressen verwaltet werden können. Das Interesse an einer zusätzlichen Kontakt-Adresse würde nach Ansicht der Betreiber immer geringer ausfallen, entsprechend sei es viel wichtiger, die bereits vorhandenen Adressen gesammelt verwalten zu können.

Derzeit ist die Teilnahme am Webdienst Alto nur mit einer Einladung möglich. Ab dem ersten Quartal 2013 soll jeder interessierte Nutzer einen Blick auf den neuen Service werfen können. Der Umfang von Alto ähnelt dem eines herkömmliches Mail-Programms wie Outlook oder Thunderbird , ist jedoch komplett webbasiert. Der Zugriff auf das Sammel-Postfach kann also unabhängig von der eingesetzten Plattform erfolgen.

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Alto sortiert die eingehenden Mails außerdem in sogenannte Stacks ein: tägliche Deals, Benachrichtigungen aus sozialen Netzwerken oder Mails von Freunden wandern automatisch in die entsprechende Kategorie. Doch auch eigene Stacks lassen sich anlegen. Die eingehenden Mails werden wahlweise in einer Kachelansicht verkleinert dargestellt und durch entsprechende Bilder gekennzeichnet. Die automatische Zuordnung in bestimmte Bereiche soll die Übersicht im Postfach erhöhen und gezielt Inhalte für eine spätere Lektüre aussondern.

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