173102

Alternative zu Microsofts Passport gewinnt an Boden

19.12.2001 | 15:47 Uhr |

Das "Liberty Alliance Project", das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Alternative zu Microsofts Authentifizierungs-Service Passport zu entwickeln, hat weitere führende Unternehmen für sich gewinnen können: Hewlett-Packard, France Telecom sowie MasterCard gaben bekannt, dem Projekt beitreten zu wollen und auch Softwaregigant Microsoft scheint sich der Initiative anzunähern.

Das "Liberty Alliance Projekt" , das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Alternative zu Microsofts Authentifizierungs-Service Passport zu entwickeln, hat weitere führende Unternehmen für sich gewinnen können: Hewlett-Packard, France Telecom sowie MasterCard gaben bekannt, dem Projekt beitreten zu wollen.

Ein Finanzdienstleister, der zunächst noch anonym bleiben möchte, hat ebenfalls seinen Beitritt erklärt. Damit hat sich die Gruppe namhaften Mitglieder weiter vergrößert: AOL, Bank of America, United Airlines, Cisco Systems, Realnetworks, Vodafone, Nokia und Ebay gehören bereits dazu.

Softwaregigant Microsoft indes scheint sich dem Projekt ebenfalls anzunähern. Adam Sohn, Sprecher von Microsofts .Net Technology Group wies darauf hin, dass es einige sehr "offene Gespräche" gegeben habe. "Einige Punkte bedürfen allerdings noch der Klärung bevor wir beitreten", fügte er hinzu.

Hintergrund: Erst vor kurzem kommentierte Microsofts Präsident Rick Belluzzo das Projekt wie folgt ( wir berichteten ): "Anfänglich ging es sicher um einen Gegenangriff gegen unseren Passport-Service, aber wenn wir letzten Endes die gleiche Vision und die gleichen Ziele haben, könnten wir einiges gemeinsam tun."

AOL macht Microsoft bei Online-Identifizierung Konkurrenz (PC-WELT Online, 04.12.2001)

Microsoft plant Kontensammeldienst im Internet (PC-WELT Online, 18.10.2001)

0 Kommentare zu diesem Artikel
173102