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"Alte" Lücke - neuer Patch: Windows XP immer noch undicht

11.09.2003 | 10:58 Uhr |

Seit Wochen versucht Microsoft eine schwerwiegende Sicherheitslücke im RPC-Dienst (Remote Procedure Call) von Windows zu schließen. Jetzt hat das Redmonder Unternehmen den Patch gegen dieses Problem überarbeitet und zum Download bereit gestellt, um drei neu entdeckte Schwachstellen zu beseitigen.

Seit Wochen versucht Microsoft eine schwerwiegende Sicherheitslücke im RPC-Dienst (Remote Procedure Call) von Windows zu schließen (PC-WELT berichtete) . Jetzt hat das Redmonder Unternehmen den Patch gegen dieses Problem überarbeitet und erneut zum Download bereit gestellt, um drei neu entdeckte Schwachstellen zu beseitigen.

Von dem mittlerweile fast schon notorischen Problem sind die Betriebssysteme Windows XP, 2000 und NT 4.0 sowie die Serversysteme NT Server 4.0, NT Server 4.0, Terminal Server Edition und Windows Server 2003 betroffen. Windows 95, 98 und ME dagegen bleiben von dem Problem verschont. Microsoft stuft das Problem als "kritisch" ein: Ein Angreifer kann die neu entdeckten Lücken dazu ausnutzen, um einen Pufferüberlauf auf dem betroffenen System zu verursachen und danach seinen Programmcode auf dem angegriffenen Rechner auszuführen.

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