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Alle Avira-Free-Antivirus-Nutzer kommen in die Cloud

06.03.2014 | 10:51 Uhr |

Mit der neuen Version von Avira Free Antivirus gibt es große Veränderungen. Avira Online Essentials kommt zwangsweise mit auf den Rechner und in drei Monaten sollen alle Nutzer an die Avira-Cloud angeschlossen sein. Dafür entfällt das Werbebanner.

Avira hat seine kostenlose Antivirenlösung Avira Free Antivirus erweitert. Sie ist weiterhin kostenlos, doch fügt sich Free Antivirus nun in das neue Avira Online Essentials ein. Sie laden faktisch Online Essentials mit integriertem Free Antivirus herunter. Der Installer ist nur ein paar Megabyte groß. Die notwendigen Daten werden zum großen Teil während der Installation aus dem Internet nachgeladen, was je nach Internetverbindung ein bisschen dauern kann.

Mit Online Essentials verwalten Sie auf Wunsch mehrere Geräte und haben den aktuellen Stand des Virenschutzes auf diesen Geräten immer im Blick. In Online Essentials können Sie beispielsweise auch Ihre Avira-App vom Smartphone oder den Avira-Schutz vom Laptop anzeigen lassen. Außerdem steht ein Online-Backup mit 5 GB Speicherplatz zur Verfügung und über die "Pilot"-Funktion können Sie Familie und Freunden aus der Ferne bei Computerproblemen helfen. Teil von Online Essentials ist auch die Avira Protection Cloud, welche verdächtige Dateien auf dem PC mit Malware-Daten aus der Cloud vergleicht. Der Upload zur Überprüfung von Daten in der Cloud soll Ressourcen sparen und die Cloud sei außerdem immer auf dem aktuellen Stand. In den nächsten drei Monaten sollen alle Nutzer von Avira Free Antivirus für Windows an die Protection Cloud angeschlossen werden.

Nach der Installation von Avira Online Essentials werden Sie gefragt, ob Sie auch Avira Browser Safety installieren möchten. Browser Safety stuft besuchte Webseiten als sicher oder unsicher ein und will Ihnen so beim sicheren Surfen helfen. Wundern Sie sich außerdem nicht über "Freunde"-Buttons und die Möglichkeit der Registierung nach der Installation. Diese Funktionen kommen im Rahmen von Avira Online Essentials zwangsweise mit. Doch die Registrierung ist optional. Sie können den Virenscanner auch ohne Registrierung oder eingetragene Freundschaften nutzen. Ferner verzichtet Avira künftig auf Toolbars und Werbebanner.

Avira Free Antivirus für Windows – neue Funktionen

  • Avira Browser Safety: Die Funktion "Sicherheitsberater" stuft Suchergebnisse und besuchte Webseiten als sicher oder unsicher ein, während ein Browser Tracking Blocker verhindert, dass das Surfverhalten des Anwenders verfolgt und aufgezeichnet wird (derzeit verfügbar für Chrome – Firefox und Internet Explorer folgen in Kürze).

  • "Online Essentials": Über das browserbasierte Online Dashboard sind Nutzer mehrerer Geräte – egal, ob basierend auf Windows, Android oder iOS – in der Lage, all ihre Devices von zentraler Stelle aus einzusehen und die installierten Avira-Dienste zu verwalten

  • Entfernung von Toolbar und Werbebannern

Avira Free Antivirus für Mac – die neuen Funktionen im Überblick

  • Optimierte Interoperabilität mit Apples Time Machine: Apples eigenes Back-up Tool sichert Daten standardmäßig im Stundentakt und beansprucht dabei Systemressourcen, was Scan- und Update-Prozesse der Antivirensoftware beeinträchtigen kann. Avira hat Free Antivirus für Mac so optimiert, dass die Lösung auch während eines Backups ungestört arbeiten soll.

  • Erhöhte Scan-Performance

  • Quarantäne-Management

  • Echtzeiterkennung von Zero Day Exploits

  • Verbesserte Benutzeroberfläche

  • Echtzeit-Benachrichtigungen über das Apple Notification Center

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