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Neue Gerüchte über nano-iPhone

Vor einem Jahr machte schon einmal das Gerücht die Runde, dass Apple eine Billigversion des iPhone auf den Markt bringt. Damals war es ein Analyst der angesehenen Bank JP Morgan, der Behauptungen über ein iPhone nano verbreitete. Jetzt gibt die britische Boulevardzeitung Daily Mail mit Insider-Informationen aus ungenannten Quellen den Gerüchten neue Nahrung.

Zu Weihnachten soll es ein neues Modell des iPhone geben, berichtet die britische Boulevardzeitung Daily Mail . Das iPhone nano werde in Großbritannien von o2 für 150 britische Pfund (190 Euro) als Prepaidgerät ohne Vertragsbindung angeboten. In ihrem extrem kurzen Artikel nennt die Daily Mail keine Quelle für ihre Informationen, so dass sich die Glaubwürdigkeit schwer einschätzen lässt. "Das wird eine große Sache", sagt ein unbenannter Insider in dem Text.

Das iPhone 3G sei zwar das am schnellsten verkaufte Handy aller Zeiten in Großbritannien, aber es sei zu teuer für Prepaid-Nutzer. Eine vereinfachte Version im Format des iPod nano könne dagegen im Weihnachtsgeschäft der große Renner sein. Ein anderer unbenannter Experte wird in dem Artikel mit der Aussage zitiert, dass das iPhone nano über ein Touch Wheel auf der Rückseite bedient wird, während das Display vorn eingebaut ist. Die Telefonnummern müssten also blind gewählt werden. Obwohl Apple schon einmal die Handybedienung revolutionierte, ist eine Tastatur auf der Rückseite dennoch schwer zu glauben.

Wäre der Artikel am 1. April veröffentlicht worden, hätte er sicher weniger Medienecho verursacht. So aber überschlagen sich die Technik-Websites mit Nachrichten über das angebliche iPhone nano. Die meisten fügen jedoch hinzu, dass ein ähnliches Gerücht schon vor einem Jahr die Runde machte. Damals hatte der in Taiwan ansässige Analyst Kevin Chang von der Großbank JP Morgan behauptet, dass Apple zu Weihnachten 2007 ein iPhone nano auf den Markt bringen werde. Bis heute ist es nicht erschienen.

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