Alle 6 Wochen neuer Browser
Mozilla verteidigt "rapid release"-Strategie bei Firefox
Alle sechs Wochen veröffentlicht Mozilla eine neue Version von Firefox. Diese Strategie war zuletzt kritisiert worden. Mozilla verteidigt diese Strategie nun aber erneut.
Mitchell Baker, Vorsitzende der Mozilla Foundation, hat in einem Blog-Eintrag die neue Veröffentlichungsstrategie bei Firefox verteidigt. Mozilla setzt bei Firefox seit einigen Monaten den so genannten "rapid release process" ein. Laut dieser Strategie werden drei Firefox-Versionen parallel entwickelt und alle sechs Wochen erscheint Firefox in einer neuen Version.
In ihrem Beitrag betont Baker, dass diese Strategie es erlaube, neue Funktionen schneller an die Firefox-Nutzer auszuliefern. In der Vergangenheit konnte es bis zu einem Jahr dauern, bis eine neue Funktion in Firefox-Version auch beim Endanwender landete. Auch Web-Entwickler hätten dieses Jahr abwarten müssen und konnten erst dann ihre Applikationen besser machen.
44 geniale Themes für Firefox
Foxdie
FT SleekDark
8 Ultimo
FXOpera
A Bloody Red Theme
A Blue Fox Theme
A Green Fox theme
Arctic Glow
AvantGarde
BlackFox V2
BlackFox V2-Blue
BlackX
Bloomind FT GraphiteGlow
Bloomind FT PureWhite 2
Charamel
Classic Compact
Dark Orange Fox
Ecology
Firefox 3 theme for Firefox 4+
FXChrome
glowygreen
LavaFox V2
LavaFox V2-Blue
LavaFox V2-Purple
MacOSX Theme (Firefox 4)
MX3
NASA Night Launch
Noia 4
Office Black
Penguin
Pink-bee
Purple Fox
QSQ
Red Cats (blue flavor)
Royal Blue
Seven
Shine Aero
Shine Bright Skin
Silvermel
Strata RELOADED
Utopia FFSE White
Walnut for Firefox
Walnut2 for Firefox
yogurttree
Mitchell Baker weist darauf hin, dass der Browser das "Auslieferungs-Fahrzeug" für das Internet sei und das Internet sich sehr schnell fortbewege. Wenn nun der Browser das Interface für das Internet ist, dann muss sich der Browser auch so schnell verändern, wie das Internet. Das werde durch den "rapid release process" ermöglicht.
In den Kommentaren zum Blog-Eintrag äußern viele Anwender aber auch weiterhin Kritik an der Veröffentlichungsstrategie und weisen beispielsweise darauf hin, dass mit jeder neuen Firefox-Version zunächst Add-Ons nicht mehr funktionieren würden und es auch Änderungen an der Oberfläche des Browsers gäbe, die die User verärgern würden. Viele User, so die Befürchtung, würde daher nach Alternativen zu Firefox suchen.



26.08.11
Wie schön: Mozilla gerät in Rechtfertigungsdruck.
Es geht also nicht bloß drei, vier Leuten hier im Forum so. Gut zu sehen, daß man nicht der Geisterfahrer in einer Schar von Lemmingen ist, die begeistert jeder sogenannten Neuerung hinterherkeuchen.
Wenn das Internet sich sehr schnell fortbewegt und die Browserbastler glauben, den Affenzahn mitmachen zu müssen, dann müssen die Menschen entscheiden, was sie sein wollen: [B]Nutzer[/B], die bewußt auswählen, welche Funktion ihnen hilfreich ist. Oder User, die die Software [B]bedienen[/B] und somit beim Tempo mithalten müssen, auch wenn es sie sehr viel Einsatz kostet.
Seit einigen Jahren zeichnet sich ein Generationenkonflikt ab: Zwischen a) erfahrenen Anwendern, die wissen, was sie brauchen, und mit dem erreichten Stand der Technik schön langsam zufrieden sind und b) begeisterungsfähigen Freaks, die staunend immer neue Welten erkunden wollen, ohne zu fragen wozu es gut sein soll.
Dieser Konflikt ist nur zu lösen, wenn man den Leuten eine Wahlmöglichkeit einräumt, indem man zwar einerseits ständig neue Versionen auf den Markt wirft, andererseits aber eine bewährte Klassikversion weiter im Angebot hält.
Von mir aus verzettelt sich Mozilla in Firefox Rabbit Release 13, 14, 15... noch und nöcher. Solange bei Bedarf noch Energie für Sicherheitsupdate 3.6.21, 3.6.22 ... bleibt!
Antwort schreiben
26.08.11
Der Trick hinter dem ganzen Releasegedöhns ist ja gerade, dass man seitens Mozilla keinen Support leisten will/kann. Mit den schnellen Versionsnummern sorgt man dafür, dass man ohne schlechtes Gewissen nur noch wenige Wochen Bugfixes liefern "muss".
Mozilla hat lange von dem Image gelebt, [U]der[/U] Kämpfer gegen Microsoft zu sein. Mit immer mehr Mitbewerbern auf dem Browsermarkt reicht das aber nicht mehr, um weiter Erfolge einzufahren. Jetzt werden all die Sachen wichtig, auf die ein Programmierer so gar keine Lust hat: Produkt- und Kundenpflege und das können Andere bereits ein ganzes Stück besser als Mozilla. Man darf gespannt sein.
Antwort schreiben
26.08.11
Antwort schreiben
26.08.11
Antwort schreiben
28.08.11
So! Das Problem ist gelöst dank einem Tipp gefunden in einem Forum.
Hier ist jetzt "addon compatibility checking disabled"
und damit ist die Deaktivierung von Addons wegen lahmender Nachpflege (Tests und Versionsnummern im "RDF"), durch den jeweiligen Autor, erst mal vom Tisch.
Wenn ein Addon dann wirklich mal inkompatibel ist, werde ich das trotzdem noch früh genug merken und es gegebenenfalls manuell deaktivieren.
Bevor ich diesen Tipp kannte, musste ich schon mal hin und wieder einen XPI mit einem ZIP-Entpacker öffnen, einen RDF editieren, die maximale Versionsnummer anpassen und das eigentlich vom Autor als inkompatibel erklärte Addon, neu installieren... 4 Addons am Stück, hatte ich so "nachbehandelt" nach dem Erscheinen von Firefox 4...
Antwort schreiben