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Alkohol-Akkus für Handys & Co.

19.02.2002 | 11:09 Uhr |

Ginge es nach den amerikanischen Forschern des staatlichen Lawrence Livermore National Laboratory, dann werden die bisherigen wiederaufladbaren Batterien schon bald durch Dünnfilm-Methanol-Brennstoffzellen ersetzt. Die mit hochprozentigem Alkohol gespeisten Brennstoffzellen bieten den Forschern zufolge gegenüber den bisherigen Akkus viele Vorteile: Sie sind umweltfreundlicher, kleiner und verfügen über eine höhere Ladekapazität.

Ginge es nach den amerikanischen Forschern des staatlichen Lawrence Livermore National Laboratory , dann werden die bisherigen wiederaufladbaren Batterien schon bald durch Dünnfilm-Methanol-Brennstoffzellen ersetzt. Die mit hochprozentigem Alkohol gespeisten Brennstoffzellen bieten den Forschern zufolge gegenüber den bisherigen Akkus viele Vorteile: Sie sind umweltfreundlicher, kleiner und verfügen über eine höhere Ladekapazität.

Wie unsere schweizerische Schwesterpublikation Computerwoche.ch meldet, haben die mit Alkohol betriebenen Akkus eine drei Mal höhere Ladekapazität, als herkömmliche Batterien. So könnte ein Handy im Standby-Betrieb statt bisher vier Tage rund zwei Wochen mit Energie versorgt werden. Die Sprechzeit erhöht sich dank der Alkohol-Akkus von bisher durchschnittlich sechs Stunden auf zwei Tage..

Die Forscher haben Dünnfilm-Brennstoffzellen im Miniformat entwickelt, die mit Methanol betrieben werden. Über auswechselbare Patronen bezieht die Brennstoffzelle den hochprozentigen Kraftstoff.

Bis zur Serienreifen wollen die Forscher die neuartige Brennstoffzelle auf ein Drittel des Gewichts und die Größe der bisherigen Akku-Batterien verkleinern. Außerdem sollen diese Brennstoffzellen nur die Hälfte der derzeitigen Akkus kosten.

Die Forscher betonen auch den umweltfreundlichen Aspekt der von ihnen entwickelten Brennstoffzelle. So würde die bei den bisherigen Akku-Batterien erforderliche und kostspielige Entsorgung der giftigen Metalle entfallen.

Künftig soll der Einsatz der Methanol-Brennstoff-Zellen nicht nur in Mobiltelefonen möglich sein, sondern auch in Geräten wie beispielsweise Laptops und Handheld-PCs.

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