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Aldi vs. Lidl: Die Lage in den Filialen

09.03.2005 | 19:55 Uhr |

Bereits heute Morgen waren wir in zwei Aldi-Filialen vor Ort, um uns einen Eindruck vom Kundenansturm zu verschaffen. Kurz vor Filialschluss schauten wir erneut beim Discounter vorbei - und bei seinem Rivalen Lidl.

Heute Morgen um 8.15 vor einer Aldi Süd-Filiale im Münchner Stadtteil Forstenried. Noch 15 Minuten bis zur Öffnung, doch zirka 20 Personen warten bereits auf Einlass. Der Aldi-PC lockt. Da stört auch nicht das leichte Schneegestöber.

Die meisten Kunden haben sich bereits Einkaufswagen gesichert. Alle warten geduldig, keine Unruhe, kein Gerangel um die vorderen Plätze. Nur eine ältere Dame marschiert entschlossen an den Wartenden vorbei, holt sich einen Einkaufswagen und positioniert sich dann mitten unter den bereits Wartenden - statt dahinter.

Bis 8.30 stehen gut und gerne 50 bis 60 Personen vor der Filiale. Pünktlich öffnet sich die Tür. Zielstrebig eilen alle in den hinteren Bereich der Aldi-Niederlassung. Man kennt den Weg, schließlich stehen die PC-Waren immer an der selben Stelle.

Aldi hat vorgesorgt und reichlich PCs, TFTs und Scanner gestapelt. Von einem Lockvogelangebot kann man wirklich nicht sprechen, es ist für alle etwas da. Die meisten Kunden stürzen sich auf den Medion-Rechner, aber auch die 19-Zoll-TFTs finden ihre Liebhaber. Die ältere Dame ist mitten im Getümmel, "Der Scanner, der Scanner" murmelnd.

Eine Aldi-Mitarbeiterin ist noch mit ihrem Transport-Wagen neben den PC-Angeboten unterwegs. Das führt zu einem Engpass und Gedrängel. Endlich räumt sie das Feld und die Kunden umlagern ungestört den Berg an IT-Equipment.

An den Kassen gibt es zunächst ebenfalls Stau, die Kassiererinnen sind auf den Ansturm noch nicht vorbereitet. An einer Kasse werden sogar noch Waren aufgebaut. Dann geht es aber zügig, ruckzuck ist man als Käufer durch und kann seinen Schatz zum Auto schleppen.

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