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Viren-Alarm in Dänemark - auch in Deutschland Schädling gesichtet (Update: Medion-Statement)

13.09.2007 | 09:01 Uhr |

Das Notebook Medion MD 96290, das Aldi in der vergangenen Woche verkaufte, wurde zumindest teilweise inklusive eines Schädlings ausgeliefert. Jedenfalls warnen Medion Dänemark und Aldi Dänemark die Käufer des Geräts. Es gibt Anzeichen dafür, dass auch hierzulande Geräte inklusive des Virus verkauft wurden.

Update: Medion Deutschland hat die Probleme bestätigt und uns ein Statement zukommen lassen, welches Sie auf der letzten Seite dieses Artikel lesen können.

Update 2: Medion hat ein kleines Tool veröffentlicht, mit der Virus bequemer gelöscht werden kann.

Medion Dänemark weist in einer Mitteilung ( PDF-Dokument ) die Käufer des Notebooks Medion MD 96290 darauf hin, dass die Geräte teilweise mit dem Bootsektor- Virus "Stoned Angelina" ausgeliefert worden sind. Das Notebook war in der vergangenen Woche in den dänischen Aldi-Filialen erhältlich.

Auch Aldi Dänemark hat mittlerweile reagiert und auf seiner Website eine Warnung veröffentlicht. Darin erhalten die Käufer des betreffenden Notebooks Tipps, wie sie den Schädling wieder loswerden können. Alternativ wird auf eine Hotline von Medion verwiesen, die bei Problemen hilft.

Den Angaben von Medion Dänemark und Aldi Dänemark zufolge soll sich der Schädling nicht auf allen Notebooks befinden.

Das Notebook war in der vergangenen Woche auch in Deutschland erhältlich. Die PC-WELT hatte das Gerät getestet. Das uns vorliegende Testgerät enthält den Virus nicht. Dies ergaben mehrmalige Tests mit unterschiedlichen Antiviren-Softwareprodukten.

Im PC-WELT-Forum haben sich allerdings einige Käufer des Notebooks zu Wort gemeldet, bei dem sehr wohl eine Anti-Virensoftware Alarm schlägt und "Stoned Angelina" findet.

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