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Aktien-Spam: Formulardateien als Spam-Container

14.08.2007 | 16:02 Uhr |

Spammer zeigen sich experimentierfreudig - nach PDF- und XLS-Dateien testen sie zurzeit offenbar, wie gut sich FDF-Dateien eignen, um die Werbebotschaften an den Spam-Filtern vorbei zu schleusen.

Der Anteil so genannten Image-Spams, der aus Bilddateien besteht, am Gesamtaufkommen der Spam-Mails ist deutlich zurück gegangen, Tendenz weiter fallend. Die Spammer haben sich zunehmend auf PDF-Dateien verlegt, die wiederum Bilder enthalten. Sie experimentieren offenbar seit einiger Zeit mit immer neuen Dateitypen. Neue Spam-Vehikel sind zum Beispiel auch Excel-Dokumente (.xls) sowie Formular-Dateien (.fdf), die als Anhang ansonsten leerer Mails verbreitet werden. Es geht darin meist um betrügerische Aktien-Tipps.

Während den Excel-Dokumenten anscheinend nur eine eher kurze Karriere als Spam-Container beschieden war, werden PDF-Dateien weiterhin standardmäßig eingesetzt. Ganz neu sind hingegen Spam-Mails mit FDF-Dateien (Forms Data Format), die sich im Adobe Reader öffnen lassen. Diese kommen sonst üblicherweise zum Einsatz, wenn die online im Browser eingegebenen Daten aus PDF-Formularen an einen Web-Server übermittelt werden sollen.

Spammer packen einfach ihre Werbebotschaften in Textform hinein. Möglicherweise wollen sie heraus finden, ob sie sich mit FDF als Container-Format das Erzeugen von Bilddateien sparen können und trotzdem durch die Spam-Filter gelangen. Warten wir mal ab, mit welchen mehr oder weniger originellen Dateiformaten uns die Spammer in den nächsten Wochen noch beglücken.

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