26.10.2009, 10:01

Panagiotis Kolokythas

Medion Akoya S5612

Akoya S5612: Einschätzung und Alternativen

Der aktuelle Trend bei Notebooks lautet "Thin & Light". Genau über diese Eigenschaften verfügt auch das neue Aldi-Notebook Akoya S5612, mit seinem ultraflachen Design. Für ein Notebook mit 15,6 Zoll-Display und einem großen 9-Zellen-Akku ist das Gerät mit seinen 2,35 Kilogramm (inklusive Akku) auch vergleichsweise leicht. Dafür muss der Käufer aber auch auf ein integriertes optisches Laufwerk verzichten. Immerhin wird aber ein externer USB-2.0-Brenner mitgeliefert. Wer unterwegs Filme schauen möchte, muss aber das Extra-Gepäck und -Gewicht einkalkulieren.
Das 9-Zellen-Akku dürfte sich positiv auf die Laufzeit des Notebooks auswirken. Vergleichbare Notebooks mit 6-Zellen-Akku kommen auf eine Laufzeit von zwischen 6 Stunden und 9 Stunden. Bei diesen Notebooks kommt aber Intels Chipsatz-Grafik zum Einsatz. Beim neuen Aldi-Notebook wird dagegen ATIs Mobility Radeon HD 4530 mitgeliefert, die zur unteren Mittelklasse gehört. Obwohl es sich um eine DirectX-10-Karte handelt, ist sie für DirectX-10-Spiele zu langsam. Für die meisten DirectX-9-Spiele sollte sie aber auch in der maximalen Displayauflösung genügend Leistung bieten. Für grafikintensivere Spiele muss notfalls an den Effekten und/oder der Auflösung "gedreht" werden.
Die verwendete Grafiklösung geht unterm Strich aber zu Lasten der Akkulaufzeit, weshalb wir bei dem neuen Aldi-Notebook Akoya S5612 von einer Laufzeit von 6 bis 7 Stunden ausgehen.
Bei Intels CPU Pentium SU4100 handelt es sich um den derzeit günstigsten Stromspar-Prozessor mit Dual-Core von Intel. Der Prozessor ist zwar mit 1,3 GHz getaktet, bietet aber natürlich mehr Leistung als eine Atom-CPU. Die Doppel-Kern-CPU ist auch besser als stromsparende Single-Cores wie SU2700 und SU3500.
Unterm Strich bietet die CPU eine Leistung, die im unteren Mittelfeld liegt. Selbst Notebooks, die für um die 500 Euro erhältlich sind, bieten oft eine höhere Leistung als das neue Aldi-Notebook. Dafür sind sie aber größer und schwerer.
Ansonsten kann sich die Ausstattung sehen lassen: Die Festplatte bietet mit 500 GB viel Platz. Hinzu kommen der mitgelieferte externe DVD-Brenner und 11n-WLAN ist auch mit dabei. Auf Bluetooth muss allerdings verzichtet werden. Der Nummernblock in der Tastatur haut uns dagegen nicht mehr vom Hocker, den er ist inzwischen bei fast allen 15-Zoll-Notebooks Usus.
Alternativen zum neuen Aldi-Notebook Akoya S5612:
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