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Mogelpackungen für Verbraucher

30.10.2007 | 10:09 Uhr |

Nichts ist ärgerlicher, als wenn neue und teure Akkus trotz vermeintlich hoher Energiemenge schon nach wenigen Betriebsminuten versagen. Im Test zeigt sich, ob die aufgedruckten Kapazitätsangaben von NiMH- und Li-Ion-Akkus mit im Labor ermittelten Praxiswerten übereinstimmen.

Das wichtigste Kriterium für den Einkauf eines Akkus ist neben dem Formfaktor die Mengenangabe der Kapazität. Je höher die Energiemenge dieser Energiezelle ist, desto länger ist die Laufdauer des mobilen Gerätes. Davon abhängig legen die Akkuhersteller ihre Preise fest.

Die Akkuhersteller müssten aber noch mehr tun, nämlich Angaben für den Verbraucher machen. Da ein Akku in erster Linie eine chemische Energiezelle ist, unterliegt er einem natürlichen Alterungs- und Verfallprozess. Aber weder auf den Akkus noch auf ihrer Verpackung wird darauf explizit hingewiesen. Selbst ein Herstellungsdatum auf den Akkus, um das Alter der Zelle zu beurteilen, fehlt, berichtet unsere Schwesterpulikation TecChannel .

Neben den Energiezellen verkaufen die Akkuhersteller auch gleich die entsprechenden Ladegeräte. Doch diese Geräte bieten nur eine rudimentäre Funktionalität. Sie laden die Akkus – mehr nicht. Auch das reicht nicht aus, denn ein Akku, der seinen Dienst möglichst lange verrichten soll, muss entsprechend gepflegt werden. Diesen Service bieten nur teure, prozessorgesteuerte Ladestationen mit umfangreichen Pflege- und Regenerationsfunktionen. Sie sind zudem in der Lage, die Akkukapazität relativ genau zu bestimmen.

So viel vorweg. Wir haben nun verschiedene handelsübliche NiMH- und Li-Ionen-Akkuzellen im Hinblick auf ihre Kapazitätsangaben einem Test unterzogen. Bei unserer Kollegen vom TecChannel finden Sie im Artikel Akku-Kapazitäten im Test die Ergebnisse.

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