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Windows 7 schadet Notebook-Akkus nicht - sagt Microsoft

09.02.2010 | 10:43 Uhr |

Microsoft hat die für Windows 7 gemeldeten Akku-Probleme untersucht. Und kommt zu einem klaren Ergebnis: Die Akku- und Notebook-Hersteller sind schuld.

Steven Sinofsky, Microsoft President of Windows, hat sich in seinem Windows-Weblog lange und ausführlich zur Akku-Problematik von Windows 7 geäußert. Und kommt zu einem für die Notebook-Hersteller wenig schmeichelhaften Ergebnis: In jedem Einzelfall, den Microsoft in Zusammenhang mit den sehr früh erscheinenden Warnhinweisen auf (angeblich) leere Akkus bei Windows 7 untersucht habe, sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Akkustand-Anzeige von Windows 7 einwandfrei arbeite.

Weil Vorgängerversionen von Windows den schwindenden Akkustand nicht so deutlich angezeigt hätten beziehungsweise nicht die Qualität des Akkus genauer unter die Lupe genommen hätten (Windows 7 nutzt hierfür erstmals ein Analyse-Feature von modernen Laptops), hätten die Anwender schlicht nicht so deutlich bemerkt, dass ihr Akku leer werde beziehungsweise sich seine Ladekapazität allmählich verringern würde. Windows 7 würde jedoch keinesfalls entgegen einiger geäußerter Behauptungen per se den Akku von Notebooks schneller leer saugen, betonte Sinofsky.

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