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Akku-Imitate: Nokia geht vor Gericht

25.10.2005 | 09:31 Uhr |

Im Zusammenhang mit explodierenden Akku-Fälschungen hat Nokia Anzeige gegen einen Stuttgarter Großhändler erstattet.

Einem Bericht der Zeitschrift „Focus“ zufolge, hat Handyhersteller Nokia einen Stuttgarter Großhändler wegen Verdachts auf Körperverletzung anzeigt. Die Anklage steht im Zusammenhang mit gefälschten Handy-Akkus, die bei Überhitzungstests explodiert waren. Der Händler soll größere Mengen der Plagiate vertrieben haben. Aus diesem Grund wurden die Geschäftsräume des Anbieters bereits zweimal durchsucht, bei der letzten Razzia Ende Juni 2005 sollen gefälschte Akkus gefunden worden sein.

Der Händler weist die Vorwürfe zurück und verweist auf „lizenzierte Lieferanten“ als Bezugsquelle. Zudem sei es auch für geschulte Augen nicht möglich, die Fälschungen als solche zu identifizieren. Nokia hatte in den letzten Jahren mehrfach mit Problemen zu kämpfen, die durch Akku-Plagiate verursacht wurden. Der Hersteller hatte daraufhin seine Sicherheitssysteme in diesem Bereich massiv verstärkt.

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