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Afghan Explorer

21.03.2002 | 08:52 Uhr |

Beim "Afghan Explorer" handelt es sich nicht um eine neue Oberfläche für den Windows Explorer oder gar einen neuen Browser. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) baut unter dem Namen "Afghan Explorer" einen Roboter, der als Reporter in Kriegsgebiete vordringen soll.

Beim "Afghan Explorer" handelt es sich nicht um eine neue Oberfläche für den Windows Explorer oder gar einen neuen Browser. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) baut unter dem Namen "Afghan Explorer" einen Roboter, der als Reporter in Kriegsgebiete vordringen soll.

Um im feindlichen Terrain zu operieren, ist der Roboter-Reporter mit modernster Elektronik ausgestattet. Er verfügt über eine Satellitenverbindung, ein GPS-System zur Navigation, Webkameras und Mikrofone, so dass aus der Ferne Interviews - etwa mit feindlichen Soldaten - geführt werden können.

Der "Afghan Explorer" sieht aus wie ein solarbetriebener High-Tech-Rasenmäher mit einem langen Hals, auf dem ein PDA als "Kopf" sitzt. Fraglich, ob dieses Aussehen des Roboters ihm die nötige Neutralität bescheinigt. Suchroboter für das Aufspüren vom Kampfstoffen oder Gasen sehen dem Afghan Explorer recht ähnlich.

Die kleine "Peace"-Flagge dürfte beim ersten Anblick nicht auffallen.

Das MIT begründet den Vorstoß mit dem Recht der Bevölkerung auf Information. Der Roboter könne in Krisengebiete geschickt werden, in denen es für Journalisten zu gefährlich sei. Oder er könne in Regionen vordringen, die von den US-Militärs gesperrt wurden und dort Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung aufnehmen.

Weitere Informationen finden Sie beim MIT .

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