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Adobe schraubt zurück

02.08.2002 | 09:55 Uhr |

Die Geschäfte des kalifornischen Photoshop-Herstellers Adobe laufen nicht gut. Das Unternehmen musste zum zweiten Mal seine Erwartungen für das dritte Quartal 2002 zurücknehmen, was zu einem deutlichen Kurseinbruch der Aktie führte.

Die Geschäfte des kalifornischen Photoshop-Herstellers Adobe laufen nicht gut. Das Unternehmen musste zum zweiten Mal seine Erwartungen für das dritte Quartal 2002 zurücknehmen, wie die Financial Times Deutschland online berichtet.

Die Software-Verkäufe von Adobe seien im Juli besonders in Japan und Europa schlechter als erwartet ausgefallen. Die anhaltende Konjunkturflaute trifft vor allem Werbeagenturen, Grafiker und Designer. Sie bilden die Hauptkundschaft von Adobe. Außerdem gehören viele Internet-Startups und Dotcom-Unternehmen zu den Abnehmern von Adobe-Produkten. Deren Niedergang trifft Adobe ganz besonders.

Adobe hat jetzt seine Umsatzerwartung für das dritte Quartal 2002 von 300 bis 320 Millionen Dollar auf 270 bis 290 Millionen Dollar reduziert. Bereits im Juni hatte der Grafikriese seine Erwartungen für das dritte Quartal der schlechten Wirtschaftslage angepasst und einen Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr angekündigt. Die Börse reagierte prompt auf die reduzierten Erwartungen mit Verkäufen, der Aktien-Kurs von Adobe brach um 26 Prozent ein.

Adobes Bekanntmachung

Adobe Illustrator 10 zum Aktions-Preis (PC-WELT Online, 18.07.2002)

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Elements 2.0 (PC-WELT Online, 26.07.2002)

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