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Sicherheitslücke im Windows-8-Flash-Player

10.09.2012 | 05:07 Uhr |

In der Vorab-Version des kommenden Microsoft Betriebssystems birgt der mit dem Internet Explorer verknüpfte Flash-Player ein enormes Sicherheitsrisiko. Die Lücke will Microsoft jedoch erst Ende Oktober schließen.

Mit Windows 8 bringt Microsoft einige Neuerungen auf die heimischen Rechner. So wird beispielsweise Adobes Flash-Player nicht mehr als gesondertes AddOn installiert, sondern ist ein fester Bestandteil des Browsers Internet Explorer . Entwickler Adobe muss also keine separaten Updates für den Flash-Player mehr veröffentlichen, die Software wird einfach mit Microsofts Windows-Updates auf den neuesten Stand gebracht.

Der reguläre Update-Betrieb für Windows 8 soll jedoch erst nach dem offiziellen Release des Betriebssystems am 26. Oktober aufgenommen werden. Diese Tatsache führt in der Vorab-Version von Windows 8, der so genannten General-Availability-Fassung (GA) für Firmen-Kunden, zu einer massiven Sicherheitslücke im Flash-Player.

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Während alle übrigen Flash-Nutzer bereits zwei neue Updates aufspielen konnten, die auf die Zero-Day-Lücke abzielten, gehen Nutzer der Windows-8-GA-Version leer aus. Das Leck ermöglicht es Hackern, Schadprogramme auf die betroffenen Rechner aufzuspielen. Adobe weist alle Verantwortung von sich und betont in einer Stellungnahme, dass man die Sicherheitslücke in Windows 8 derzeit nicht schließen könne. Ein Update könne erst zum Release von Windows 8 am 26. Oktober 2012 durch Microsoft erfolgen.

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Was ist Windows 8?

Das neue Microsoft-Betriebssystem ist der Nachfolger von Windows 7 und erschien am 26. Oktober 2012. Windows 8 baut auf seinen sehr erfolgreichen Vorgänger auf und enthält den neuen Kachel-Startbildschirm, der sich an der Oberfläche mit rechteckigen Kästen orientiert, die Microsoft mit Windows Phone 7 eingeführt und später auch bei der Xbox 360 integriert hat. Der zunächst eingeführte Begriff der "Metro-Oberfläche" wurde kurz vor dem Start aus rechtlichen Gründen zurückgezogen. Inzwischen spricht Microsoft von "Windows-Live-Tiles".

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