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Adobe Acrobat 3D: PDFs mit eingebetteten 3D-Grafiken erstellen

23.01.2006 | 11:30 Uhr |

Adobe Systems hat am Montag die Verfügbarkeit seiner neuen Software Adobe Acrobat 3D bekannt gegeben. Mittels der Software haben Designer die Möglichkeit, ihre 3D-Bilder als PDF abzuspeichern, die dann jeder Anwender ansehen kann, der den kostenlosen Adobe Reader verwendet.

Mit dem neuen Adobe Acrobat 3D erweitert Adobe Systems die Acrobat-Familie. Mittels der Software ist es möglich, 3D-Bilder, die mit gängigen CAD-Anwendungen erstellt wurden, in eine PDF-Datei zu konvertieren. Außerdem erlaubt es die Software, die 3D-Bilder in Microsofts Word, Excel oder Powerpoint einzufügen und dann dieses Dokument in ein PDF zu verwandeln.

Gut: Die PDFs können auch so erstellt werden, dass der Betrachter über den Adobe Reader Kommentare eingeben kann - Designer können damit ein Feedback für ihre Arbeit erhalten.

Die Software soll Designern die Möglichkeit bieten, ihre Kreationen anderen zu zeigen, ohne Gefahr laufen zu müssen, dass ihr Eigentum gestohlen wird. Der Empfänger erhält die 3D-Grafik lediglich in einem PDF und nicht als Datei einer CAD-Anwendung. Die PDFs können auch so eingestellt werden, dass sie nur eine bestimmte Zeit lang angesehen werden können.

Adobe Acrobat 3D ist ab sofort für knapp 1350 Euro erhältlich. Für Nutzer von Adobe Acrobat 6.0 Professional und Adobe Acrobat 7.0 Professional bietet Adobe Upgrades auf Adobe Acrobat 3D an, die 950 Euro (von 6.0) beziehungsweise 740 Euro (von 7.0) kosten. Weitere Infos zu Adobe Acrobat 3D finden Sie auf dieser Seite .

Wie ein mittels Adobe Acrobat 3D erstelltes PDF mit eingebetteter 3D-Grafik aussieht, können Sie an diesem Beispiel-PDF (Download: 5,4 MB) sehen. Unten rechts erscheint in diesem Dokument die 3D-Grafik. Über die darüber eingeblendete Toolbar können Sie beispielsweise mittels der Maus in die Grafik hineinzoomen oder diese drehen.

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