14810

Administration`s Center stellt multimedialen Museumsführer vor

25.03.2007 | 13:48 Uhr |

Der italienische Software-Hersteller Administration's Center hat heute ein tragbares Multimediagerät für den Einsatz als mobiler Museumsführer vorgestellt. Der „Trackman“ ähnelt einem MP3-Player und schaltet sich beispielsweise automatisch ein, wenn der damit ausgerüstete Besucher in die Nähe eines Exponats kommt.

Der kleine Player kann dabei Text- sowie Audio- und Videodateien wiedergeben. Die zugehörigen Codenummern werden über einen Flash-Speicher registriert. Am Ende des Museumsrundganges können sie abgerufen und über den digitalen Museumskatalog illustriert werden. Weiterhin kann der Besucher eine CD des Rundgangs erstellen lassen, um den Museumsbesuch im heimischen Wohnzimmer noch einmal zu verfolgen.

"Der besondere Vorteil des Trackman liegt in der Tatsache, dass Kunstwerke über Audio und Video erläutert werden, ohne dabei die Hände einsetzen zu müssen. Dabei können die entsprechenden Files auch mit anderen Personen geteilt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Führungen kann die Reihenfolge und Zeiteinteilung beliebig bestimmt werden", bestätigt Massimo Berni, Hauptgeschäftsführer der Administration's Center .

Das drahtlose System funktioniert über an den Exponaten angebrachte RFID-Module. Sie sind mit aufladbaren Akkus ausgerüstet und senden in regelmäßigen Abständen elektromagnetische Impulse aus. Der mit Antenne und Kopfhörer ausgestattete Player empfängt diese und kann die Impulse den jeweiligen Codes zuordnen. Sobald sich der Besucher dann in drei bis sechs Metern Abstand zum Kunstobjekt befindet, wird das in mehreren Sprachen verfügbare Audio-File abgespielt. Der „Trackman“ verfügt über ein Farbdisplay in einer Auflösung von 320 x 240 Pixel.

Die Softwarefirma Adminstration's Center hat das System für Italien sowie in einigen anderen Ländern patentiert. "Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind relativ niedrig, vor allem wenn man bedenkt, dass das System über den Museums-Server und eine Alarmanlage auch zur Diebstahlssicherung genutzt werden kann", so Massimo Berni.

0 Kommentare zu diesem Artikel
14810