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Google Doodle erinnert an Programmier-Pionierin

10.12.2012 | 13:59 Uhr |

Heute ist wieder Google Doodle-Tag. Diesmal ehrt Google die britische Mathematikerin Ada Lovelace, die als erste Programmiererin der Welt betrachtet wird.

Google ehrt heute am 10. Dezember 2012 die britische Mathematikerin Ada Lovelace. Die am 10. Dezember 1815 geborene Lovelace gilt als erste Verfasserin eines Computerprogramms. Sie schrieb es für den nie fertig gestellten mechanischen Computer Analytical Engine. Nach Ada Lovelace wurde auch die 1983 veröffentlichte strukturierte Programmiersprache Ada benannt, die als erste standardisierte Hochsprache gilt und die einen großen Einfluss auf die auch heute noch oft benutzten Programmiersprachen C++ und Ruby hatte. Ada Lovelace starb am 27. November 1852 in London.

Mit den Doodles ehrt Google regelmäßig berühmte Personen oder weist auf wichtige Ereignisse hin. Zuletzt bekamen beispielsweise der deutsche Wissenschaftler Otto von Guericke und Bram Stoker ein Doodle verpasst. Otto von Guericke wurde am 20. November 1602 in Magdeburg geboren und blieb der Nachwelt vor allem wegen seiner bahnbrechenden Experimente zum Luftdruck mit den Magdeburger Halbkugeln in Erinnerung. Bram Stoker ist der schriftstellerische Vater von Graf Dracula. Weitere Doodles in Auswahl: Für den Pionier des Zeichentricks Winsor McCay, für die Komponistin Clara Schumann und für Halloween . Am 27. März erinnerte Google außerdem an den deutsch-amerikanischen Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Am 23. März erinnerte Google an den spanischen Maler Juan Gris mit einem Google Doodle. Am 22. Februar gab es ein Google Doodle für den deutschen Physiker Heinrich Hertz. Am 14. Februar gab es ein passendes Google Doodle zum Valentinstag.

Lese-Tipp: Ada Lovelace finden Sie selbstverständlich auch in unserer Galerie der Top-Frauen der IT-Branche.

Davor gab es in letzter Zeit Google Doodles für den französischen Regisseur François Truffaut, für den Vater der Mikrochips Robert Noyce, für den Schriftsteller Charles Dickens und für den Naturforscher Gregor Mendel. Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser wurde von Google ebenfalls schon mit einem Doodle geehrt. Ebenso wie der Mediziner und Nobelpreisträger Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt.

Im offiziellen Doodle Store können Google-Doodle-Fans beispielsweise Poster, Kleidung und Tassen erwerben, auf denen Doodles angebracht sind. Der Käufer hat die Auswahl aus vielen seit 2000 erschienen Google Doodles.

Google gibt den Suchmaschinen-Nutzern übrigens eine ganze einfache Möglichkeit, um einen Blick auf alle bisher veröffentlichten Google Doodles zu werfen. Rufen Sie die englischsprachige Website der Suchmaschine auf, lassen Sie das Sucheingabefeld leer und klicken Sie nun auf den Button "I´m Feeling Lucky".

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