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Verseuchte Freeware (Teil 1)

03.01.2008 | 11:00 Uhr |

Adware, Spyware, Greyware, Crimeware, Badware – lauter Programme, die Sie sicher nicht auf Ihrem PC haben wollen, die sich aber über Freeware heimlich einschleusen. Wir klären auf, wie verseucht heute kostenlose Tools sind, und zeigen, wie Sie sich davor schützen können.

Freeware-Programme sind beliebt. Schließlich leisten die kostenlosen Tools oft genauso viel wie Kaufprogramme, strapazieren aber nicht den Geldbeutel. Früher finanzierte sich manche Freeware über Werbemodule, die etwa Banner innerhalb des Programms anzeigten. Nach und nach wurden die Werbemodule aber immer neugieriger: Sie zeichneten auf, welche Websites der Anwender besucht und welche Begriffe er in Suchmaschinen eingibt. Die meisten Benutzer wollten das nicht und mieden solche werbefinanzierte Freeware, die dann bald auch nicht mehr angeboten wurde.

Seit einiger Zeit sind viele Anwender jedoch nicht mehr so sensibel, was ihre Privatsphäre angeht. Das haben auch Freeware-Programmierer mitbekommen, und schon integrieren sie wieder etliche Zusatzmodule in ihren Programmen, über deren Notwendigkeit man streiten kann …

Außerdem gibt’s jede Menge Abzocker-Programmen, die vorgeben, das System kostenlos zu schützen, in Wirklichkeit aber den Anwender dazu erpressen, eine kostenpflichtige Version zu kaufen. Dass die keinen nennenswerten Nutzen hat, erfährt der Anwender nicht. Wir berichten über den aktuellen Stand bei werbefinanzierter Freeware, Ad- und Spyware sowie allen anderen potenziell unerwünschten Modulen. Und natürlich erfahren Sie auch, wie Sie sich vor den Gefahren schützen können.

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